Dienstag, 26. Juli 2011

...welches Schweinderl hätten`s denn gerne...oder vom (fast vergeblichen) Aufwand, einen vernünftigen Post zu schreiben.

Warum ich Blogger geworden bin und wer mich dazu inspiriert hat, hab ich ja hier schon mal geschrieben.
Seitdem macht es mir einen Höllenspaß, auch wenn ich manchmal ein bisschen ein schlechtes Gewissen hab, weil ich nicht immer und regelmäßig was zu schreiben hab. Manchmal sind mir einfach die Kochideen ausgegangen, manchmal habe ich keine Zeit, manchmal keine Lust. Meist fehlt mir einfach der rote Faden, wie ich euch mit dem, was ich gekocht hab unterhalten kann. Schließlich möchte ich ja eher Küchengeschichten erzählen, als nur Rezepte wiedergeben.

Und dieses Blog hat sich in den letzten 1 1/2 Jahren doch ganz gut entwickelt. Denke ich zumindest.
Und auch alles andere drumrum hat sich entwickelt. Ich will jetzt hier nicht wieder davon anfangen, dass sich mein Einkaufsverhalten geändert hat. Ja klar, hat es! Und das zum positiven, aber darüber steht hier was.

Entwickelt hat sich auch das Bloggen an sich (bei mir). Hab ich  doch die ersten Posts eher aus dem Bauch raus geschrieben, Foto gemacht, eingefügt...fertig.

Mittlerweile überlege ich mir schon, wenn ich einkaufe und mir in groben Zügen die Zubereitung ausdenke, wie ich das ganze dann hier wiedergeben werde.
Oft werde ich da von Stimmungen geleitet...Farben inspirieren mich. Jahreszeit...ganz wichtig! Und mittlerweile finde ich regionale Produkte, so es sie in ansprechender Qualität gibt (was bei uns nicht immer so ist), ganz großartig.


Und dann die Vorbereitung. Den groben Leitfaden für ein Sonntagsgericht bestimmen ja die Zutaten. Der Einkauf geschieht ganz intuitiv. Ich lasse mich vom Angebot , meiner Laune und auch meinen Sinnen leiten. Oft ist das auch stimmungsabhängig.

Manchmal ist es Neugier.
Und dieses mal sollte es mehr Nostalgie sein. Schwein!

Wir meiden ja schon seit Jahren Schweinefleisch. Es gibt hier einfach keins in guter Qualität. Es gibt keine Züchter mehr und die Fleischer schlachten ja auch nicht mehr selbst.
Da kriegste nur die Turbo-Sauen, die mit Antibiotika oder weiß der Geier hochgeputscht sind. Bääääh.
Ich finde nichts furchtbarer, als ein Stück Kassler, welches nicht rosa ist, sondern eher so komisch bunt schillert. Nicht weil es alt ist, ich kann das schon ganz gut unterscheiden. Aber ich weiß nicht, was die Fleischer machen, dass es so komisch ausschaut.
Oder ein Stück Schweinebraten, das beim Schneiden mit dem Messer quietscht. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Und dann dieser komische schweinelnd-sauer-muffige Geschmack.
Neeeee, muss ich wirklich nicht haben. Uääärgs!


Früher gabs bei uns fast ausschließlich Schweinefleisch. Es gab ja auch nichts anderes. Mein Großvater hat mindestens einmal im Jahr ein Schlachtfest veranstaltet. Aber das nur am Rande.

Nun haben wir letzte Woche in der Metro ein Rücken-Stück Porco iberico gekauft. Das sah irgendwie ganz anders aus, als das Fleisch in der Auslage bei unserem Fleischer. Schön gemasert mit ganz zarten Fettadern. Ich weiß zwar auch nicht unbedingt genau, ob die Sau glücklich war, aber ich musste es haben. Und da ich in letzter Zeit immer wieder gelesen hab, dass gutes Schweinefleisch wieder im Kommen ist, hab ich es einfach mitgenommen.


Ein wenig skeptisch war ich aber doch.

Meist fragt ja der Herr Kampi spätestens am Samstag abend, wie ich das Sonnatgsessen nun genau zubereiten will. Und regelmäßig bekommt er zur Antwort: "Weiß nicht, entsteht beim Kochen!"
Meist recherchiere ich dann noch, auf was ich denn so Lust hab, was zusammenpasst, wie lange was dauert und so weiter.
Und wenn mir mal gar nichts rechtes einfallen will, frag ich einfach bei Facebook nach. Da krieg ich immer ne Antwort. Und daraus bastel ich mir dann ein grobes Konstrukt.

Am Sonntagvormittag geh ich dann erst mal in meine Badewanne! Ja, die ist ganz wichtig bei meiner Essenszubereitung. Indem ich mich im warmen Wasser entspanne, lege ich die endgültige Zubereitung fest. Wobei ich die dann beim Kochen auch meist noch einmal über den Haufen werfe.

Nach meiner Pflege- und Entspannungs-Kochzubereitungs-festleg-Phase gehts dann ab in die Küche.
Dazu gehört der Laptop auf den Tisch. Um noch mal was nachzurecherchieren, evtl. die Facebook-Vorschläge mit einzubauen und überhaupt um vernetzt zu bleiben. Man kann ja heutzutage alles verpassen, wenn man nicht ständig vernetzt ist.

Alles Licht angeschalten, was die Küche zu bieten hat. Ich muss ja alles genau sehen. Und natürlich springt mir der Herr Kampi immer zwischen den Füßen rum mit seiner Kamera. Da muss es ordentlich hell sein!
Fotografie= schreiben/malen mit Licht!
Ist natürlich etwas schwierig in einer Küche, die mehr oder weniger nur ein Kochloch ist, zu zweit rumzuwuseln. Da schnauf ich schon ab und an mal, wenn  der Herr Kampi mal wieder im Wege steht und so gar nicht Platz machen will.

Meist fange ich mit der Sauce an. Da hat sie Zeit auf dem Ofen schön vor sich hinzuziehen und schön konzentriert zu werden. So auch diesmal. Ich dachte mir, Paprika-Sauce wäre gut.
Also erst mal den Backofen an und eine rote Paprika-Schote reingeschoben, damit ich sie, wenn sie schön braun ist, abziehen kann.
Da ich ja in der glücklichen Lage bin, mit einem Gasherd (Manfred) zu kochen, habe ich unterm Backofen eine Wärmeschublade, die ich immer mit nutze, um meine Teller anzuwärmen.


Das ist dann der zweite Arbeitsschritt, Teller rein.

Die Paprika hab ich gehäutet, in Würfel geschnitten und zu fein geschnittenen angeschwitzten Schalotten in die Sauteuse getan. Etwas Chili dazu, abgelöscht mit weißem Port und mit Kalbsfond aufgegegossen (der kochte grad auf dem Herd vor sich hin). Die Sauce kümmert sich dann auf kleiner Flamme um sich selbst und wird von mir dann lange Zeit vernachlässigt.

Da der junior zur Zeit bei Omma ist, hab ich mich für Polenta als Beilage entschieden. Der Herr Sohn mag die nicht unbedingt.
Hatten wir hier im Blog schon mal Polenta? Ich glaube nicht. Also dann eben heute. Dafür dann Manfred mit einem Topf bestücken und das Ganze nach dem Rezept kochen. Und rühren, rühren, rühren.


Wenn du das nicht richtig kannst, darfste dann Montag gleich zum Arzt gehen ---> Sehnenscheidenentzündung. Damit haben sich schon ganz andere rumgequält!
Eigentlich wollte ich dann auch noch Sticks aus der erkalteten Masse schneiden und braten. Aber fest wurde da nichts. Ich empfand das aber gar nicht als schlimm. Gibts eben cremige Rosmarinpolenta.

Und immer wieder wuselt Herr Kampi hier rum. Mal steht er im Weg...mal blitzt er so doof, dass es mir die Augen blendet. Manchmal könnt ich platzen!

Nicht vergessen, mal wieder auf den Läppi  zu schauen, was es denn neues gibt. Was kocht Johannes, was  Alice, Klärchen und AT. Hat Heike vielleicht doch noch einen besseren Vorschlag zu meinem Essen? Das lenkt ab meinst du? NEIN, das ist doch wichtig!!!! Muss  doch auf dem Laufenden bleiben.

Die Pfifferlinge sind dann schon fast nebenbei geputzt. Ich bestäub die mit Mehl und wasch die kurz durch. Wenn die in ne knackeheiße Pfanne kommen, ist das kein Problem. Wenn sie angebraten sind und kein Wasser mehr in der Pfanne steht, in Streifen geschnittene Zwiebeln, Chili und etwas Knobi dazu. Die Hitze reduzier ich dann, damit der kleine Stinker nicht verbrennt. Nix schmeckt fieser, als verbrannter Knoblauch! Das kann jetzt erst mal auf die Seite, bis der Rest fertig ist.

Zwischendrin muss ich auch noch meinen Durst stillen, vom Köchinnenwein natürlich. Wie Biolek schon sagt: "Küchenwein muss sein!" Auch noch so ein Kostenfaktor! (gut den gabs schon vor der Bloggerei...fällt aber auch unter den Punkt Aufwand)


Jetzt kommt das Fleisch dran. Die Schwarte einschneiden, mit Salz würzen und in der Pfanne anbraten, dann in Thymianblättchen wälzen und ab damit in den warmen Ofen. Der läuft ja noch von der Paprika-Aktion. Was für ein Energieaufwand!

 


 
Mittlerweile springt der Herr Kampi nicht nur durch die Küche, sondern auch durchs Wohnzimmer. Um immer wieder auch um die Ecke in die Küche zu spähen. Ach Gott, ich hab ja die Zeitansage für ihn vergessen. Das ist doch ganz wichtig!!!! Er muss ja das Licht anschalten!

Das Licht? Klaro!!! Das Licht!

Footgrafieren=schreiben/malen mit Licht

Soll heißen, die Fotolampen/Softboxen müssen angeschalten werden, damit sie dann, wenn der Teller auf den Tisch kommt, optimal leuchten.
In den Anfangszeiten meiner Bloggerei gabs das natürlich noch nicht. Da wurde drauflosgeknippst wie es grad passte. Und wenn die Sonne zum Wohnzimmerfenster reinschien, wurde auch schon mal das zu fotografierende Objekt auf den Fußboden gestelllt und in der Sonne hin- und hergedreht. Sah manchmal schon lustig aus, wenn der Herr Kampi vor so einem nett angerichteten Teller lag. 
Da ihm dass auf Dauer aber zu doof war, hat er sich zuerstmal eine Fotolampe selbergebaut, bis er mir die erste und dann noch eine weitere als dringend notwendig untergejubelt hat.

Jetzt kann aber auch endlich angerichtet werden. Die Pilze und die Sauce hab ich noch mal gewärmt, die Teller sind schön heiß.
Aber wie denn nun anrichten? Wieder schöne runde Türmchen aus der Polenta? Mittlerweile hab ich ja so 10 oder 12 Dessert-/Anrichtringe in rund und eckig in verschiedenen Größen. Abgesehen von den unzähligen Schüsselchen, Becherchen, Löffelchen, Tellern, Platten...die jubel ich dem Herrn Kampi ab und an als äußerst notwendig unter (versteht ihr doch, oder?)

2x anrichten, nicht für dieses Gericht, aber so läufts ab
Diesmal wird die Polenta auf den Teller gestrichen, die Sauce (da ihre Farbe von rot ins braun übergegangen ist durchs reduzieren) daneben, das Fleisch drauf und die Pfifferlinge dazu. Und die Deko darf nicht fehlen. Heute ganz puristisch...ein Thymianzweig muss genügen. Gut, dass diese Balsamico-Creme-Kleckserei aufgehört hat. Wobei ich das auch ab und an mal mache, hab ich mir doch sowas ähnliches mit Erdbeeren und Weißweinessig zusammengebastelt. Aber das passt zu unserem Schwein ja nun wirklich nicht!
Ihr denkt, jetzt ist es ja endlich geschafft und es kann gegessen werden.
MITNICHTEN. FOTO!!!!!!


Lampen sind an, Fotoapparat ist eingestellt (natürlich auf nem Stativ! Hat mir der Herr Kampi auch irgendwann als dringend notwendig untergejubelt), Teller plaziert.


Während ich die anderen Teller anrichte (junior, wenn er da ist bekommt meist den ersten, weil der muss sich ja satt essen), rufts schon im Wohnzimmer: "komm mal schauen, ob es so ok ist". Ich also wieder zurück, durch den Sucher geschaut, den Teller gedreht, zurück in die Küche.
Dann endlich kann gegessen werden. (Natürlich opfert sich Herr Kampi selbstlos und ist das kalt gewordene.)

Meist sitzen wir dann noch vor den leer geputzten Tellern und werten das Mahl aus. Fremden würde das vorkommen, wie der totale Verriss. Gnadenlos wird analysiert, was gut war und was nicht...
Wenn der junior da ist, darf der Punkte verteilen a la Perfektes Dinner.

Während ich dann den halben Nachmittag damit verbringe, die Küche wieder zugänglich zu machen, sichtet mein Fotograf die Ausbeute des ganzen.
Wenn er zufrieden mit sich ist, braucht er dann kaum was nachzubearbeiten. Vielleicht mal ein klein wenig zurechtschneiden, aufhellen, Kontrast angleichen oder weiß der Geier, was er noch so alles macht.
Dann liegt es an mir, dass ganze in lesbare Form zu bringen. Da mir dafür der (späte) Sonntagnachmittag zu schade ist, verschieb ich dass dann auf die nächsten Tage.  Das kann dann schon mal Mittwoch werden, bis ihr hier lesen könnt, wie ein Mittagsgericht entstanden ist.

Es hat uns wirklich überraschend gut geschmeckt. Weder beim Anbraten noch später auf dem Teller dieser typische schweinelnde Geschmack. Ganz zart, noch ein wenig rosa. Harmonisch alle Komponenten aufeinander abgeschmeckt. War ich zufrieden mit mir!!!!


Aber das Schweinderl stand unter keinem guten Stern. Macht mir doch der Herr Kampi die Heidi! Sagt er zu mir: "Ich habe heute kein Foto für dich!"
Wie jetzt? Was mach ich denn  jetzt? Ich muss doch was schreiben!
Er sagt mir dann, alle Fotos gelöscht. Die waren Sch....
Und das, ohne mir auch nur eins zu zeigen. Alle im Papierkorb und schon endgültig gelöscht.

Hallo? Geht doch gar nicht! Da muss doch irgendwo noch was sein!!!!
Nachdem mein Fotograf ne Nacht drüber geschlafen hat, erzählt er mir, dass er doch noch ein paas Fotos auf seiner externen abgespeichert hat, die er mir zur Begutachtung überlässt. Aber zufrieden ist bei ihm anders.

Und so schreib ich hier doch schon seit Stunden an meinem Post. Die Fotos hab ich mir natürlich schon längst angeschaut und durchaus für verwendenswert befunden. Und natürlich hab ich mir die besten schon ausgesucht.  Jetzt muss ich noch alle erwähnten verlinken...man will ja auch gelesen werden. Das dauert schon ne Weile, bis das alles seine Ordnung hat.
Die Fotos hochladen und platzieren, noch so ein Zeitfaktor!

Die Labels!!! Nicht zu vergessen...damit ich und alle meine Leser auch nach bestimmten Stichworten suchen können.
Boah, so einen Blog zu betreiben ist schon ein zeitaufwendiges Hobby!!!
Aber Spaß macht es! Immer noch und immer wieder.

Kannste auch einfacher haben, macht aber dann nicht mehr ganz so viel Spaß!


P.S.: Das ist der bis jetzt längste und recherchemäßig aufwendigste Post auf diesem meinen Blog. Und sagt bitte mal meinem Kampi, dass die Fotos gut sind! Man muss die nicht gleich in den Papierkorb schmeißen!!!!

Kommentare:

Marion Prosenz hat gesagt…

Mein Mädchen - genial! Und übrigens: Ich liebe Manfred und auch den Herrn Kampi (trotzdem;-)

Und ich mag auch kein Schwein (eigentlich!) aber DAS hätt ich auch genossen!

Und jetzt weiß ich endlich auch, wo du Sonntags vormittags steckst! UND Herr Kampi: netter Popo ;-)))))

Marija Komljen hat gesagt…

Sandra , ich bin begeistert und bewundere deine Leidenschaft hochachtungsvoll . Ach ... wo soll ich anfangen ? beim Essen , beim Schreiben ? Ich bin keine Schreiberin deswegen ----> SUPERTOLL !

Alex [Chef Hansen] hat gesagt…

Ach schön - ich liebe Geschichten vom Leben aus Foodbloggersdorf :)

Heike hat gesagt…

Da kommt mir doch einiges von bekannt vor. Incl. der Bierflasche des Fotografen ... ;)

Juliane hat gesagt…

Liebe Sandra, vielen Dank für diesen Blick hinter die Kulissen! Wahnsinn, was ihr für einen Aufwand betreibt. Mein Mann würde so was gar nicht zulassen, ich muss mir immer schon die 3 Minuten für das Foto des fertigen Gerichts herausknapsen, während er ungeduldig daneben steht und mir quasi den Teller unter der Linse wegzieht... ;-)

Viele Grüße und schöner Tag noch,
Juliane

Alice im kulinarischen Wunderland hat gesagt…

Ach wie schön! Ich liebe Deine Geschichten einfach Sandra, sie sind wirklich aus dem Leben und kann sie teilweise wirklich nachvollziehen. Aber hättest Du ned mal dran denken können das ich keine Paprika mag? *lach* :) so konnte ich leider nicht zum Essen vorbeikommen ;)

Das Fleisch schaut übrigens fantastisch aus!! Und Du bekommst natürlich ein Foto und bist in der nächsten Runde!

LG Alice
(Foto von Herrn Kampi -> *daumenhoch*)

Aus meinem Kochtopf hat gesagt…

Wunderbar geschrieben.
Ich bin begeistert. Und werde deinen Blog gleich in meine Blogroll aufnehmen. Man muss ja ordentlich vernetzt sein!
Auch wenn das gar nichts hilft - weil man ja trotzdem nicht mit am Tisch sitzen kann.

veronika211 hat gesagt…

Sandra, ich bin ebenfalls begeistert und stelle fest, dass es also nicht nur bei uns so zugeht *lach*

Übrigens ein Iberico-Säule ist was Feines ;-)

Hast du sehr schön geschrieben, ich war grad dabei :-)

Liebe Grüße, Veronika

Irene hat gesagt…

toll geschrieben und interessant hinter die Kulissen zu gucken. Ich kann auch nicht in dem Mass investieren, bei uns ist aber nicht der Liebnlingsmann dagegen sondern unsere Kinder sind noch zu klein.... aber die werden ja auch grössere :) Dein Headerbild sieht fantastisch aus!
Grüessli
Irene

bushcook hat gesagt…

Liebe Sandra, Deine Geschichte habe ich höchst amüsiert gelesen und wenn ich Deine Fotos, oder auch die von anderen tollen Blogs sehe, dann ist mir der Aufwand klar.

Ich habe für mich so einen Mittelweg entdeckt und versuche ansprechende Knipsi-Bilder zu machen und für alle warme Gerichte auf den Tisch zu stellen.

Herr bushcook würde es aber ähnlich angehen, wie Herr Kampi und dafür bin ich zu ungeduldig :-)

lg
bushcook

Gourmet-Büdchen hat gesagt…

Frau Kampi Du hättest das Foodbloggerleben nicht besser beschreiben können ;-) zwar bin ich nur mit der Küchenknipse unterwegs, aber neulich meinte Herr GB ich bräuchte wohl mal ein Stativ und evtl. auch mal eine bessere Knipse, aber ich denke dann muss ich mich eher auf Kaltspeisen konzentrieren :)))

Täglich Freude am Kochen hat gesagt…

Hallo Sandra, jetzt kann ich mir das alles soooo gut vorstellen, weil ich euch persönlich kenne! So aufwendig geht es bei uns nicht zu:) Das Essen auf dem Teller sieht verführerisch aus!!

...Frau Kampi... hat gesagt…

@Marion und Marija,
ja das ist mein Sonntag! Ich sags euch ja immer wieder, alles nicht so einfach :-)
@Alex,
wir haben ja schon mal festgestellt, das in dem Dorf genug verrückte zu Hause sind
@Heike,
ich muss dich enttäuschen, keine Bierflasche. Das war glaub ich ein Weißer vom Weingut Hey Saale/Unstrut.
@Juliane,
gut, dass wir beide diese Macke teilen. Auch wenn der Herr Kampi schon nerven kann, wenn er in der kleinen Küche immer mit der Kamera im Weg steht. Aber die Ergebnisse stimmen mich dann wieder milde.
@Alice,
das mit dem Paprika hatte ich nicht bedacht, für dich würde ich da was anderes aus dem Topf zaubern. Aber danke fürs Kompliment!
@Zorra,
danke fürs aufnehmen in deine Blogroll. Na zumindest hab ich euch alle virtuell in meiner Küche, das ist doch auch was.
@Veronika,
ich freue mich über jeden, der mir das Gefühl gibt, das wir doch gar nicht so bekloppt sind. Danke!
@Irene,
ja wenn die Kinder etwas größer sind, hat man dann mehr Freiräume für sich selst. genieß trotzdem jeden Tag! Und danke fürs Kompliment mit dem Header.
@bushcook,
ich finde jeder sollte sein log so führen, wie es ihm Spaß macht. Und deiner gefällt mir auch sehr. Also alles richtig gemacht.
@Gourmetbüdchen,
bei uns muss der Fotograf den kalten Teller selbst verspeisen. In der Zeit, in der er fotografiert, richte ich dfann unsere Teller an oder der junior bekommt zuerst und darf schon mit dem Essen anfangen.
@Magdi,
ja du sagtest ja, dass du ganz unkompliziert deine Bilder machst. Die sind aber immer toll. Und das Essen hat genau so gut geschmeckt, wie es ausgesehen hat.

@all,
den Hintern von Herrn Kampi lasse ich mal unkommmentiert :-)

coriandre hat gesagt…

Liebe Sandra
... jetzt bin ich aber froh, dass mein Göttergatte kein Fotografierer ist!
Es reicht schon, dass er geduldig wartet, bis ich für den Einsatz meiner Digi-Kamera Typ "auchichmach'rascheinfoto" den Tisch halb leergeräumt habe, um anschliessend wieder alles schön brav hinzu"beigeln" ;-)
Trotzdem, ich wünschte mir doch ab und zu die Möglichkeit, so tolle Bilder auf dem Blog zu haben, deshalb:
Ein grosses Lob an den Herrn Kampi!!!

Und ein Dankeschön für den tollen Bericht!
Billi

...Frau Kampi... hat gesagt…

@coriandre,
viel Geduld muss ich immer bei uns haben. Aber für mitessende Gäste ist es oft schon verwunderlich, wenn meiner anfängt, beim Essen zu fotografieren.
Und das Lob an den Herrn Kampi geb ich natürlich weiter. Und bedanke mich auch fürs Lob.