Samstag, 21. Januar 2012

Suppentage zum dritten...

Kommen wir nun zum Sauerkraut. Vor ganz vielen Jahren, als es das noch ziemlich häufig bei uns gab, hab ich mir  mal die Zubereitung meiner Schwiegermutter abgeschaut.

Zwiebeln in Fett anschwitzen, Schweineschmalz ist gut. Ich nehm aber Speckfett. Dann das Kraut (natürlich das gute Spreewälder frisch aus dem Fass) dazu, Lorbeer, reichlich Kümmel und Piment und mit Weißwein ablöschen. Etwas köcheln lassen (so ne Stunde etwa), aber nicht zu weich! Vor dem Servieren eine ordentliche Portion Majoran zugeben und eine ganz fein geschnittene Zwiebel, das gibt noch mal was frisches! Bei mir kam etwa 10 Minuten vor dem Anrichten noch ein gewürfelter Apfel dazu. Das passte ganz wunderbar zum Kaninchen.
Für andere, deftigere Gerichte kann man auch etwas Leberwurst mitkochen, so hat es meine Oma meist gemacht.

Für die Suppe hab ich dann wieder eine Zwiebel angeschwitzt. Das Kraut dazu und mit scharfem ungarischen Paprika (den mir Alice aus Ungarn mitgebracht hat!) und Pimenton de la Vera bestäubt. Einen Schluck Weißwein angießen und eine Dose Tomaten zugeben. Mit Fleischbrühe auffüllen und zur Bindung eine  mehlig kochende Kartoffel reinreiben. Sanft etwa 30 Minuten köcheln lassen. Ich hab ein paar Streifen Chilisalami noch mitgekocht, es geht aber auch ganz vegetarisch, wenn man Gemüsebrühe verwendet.


Zum Servieren gabs dann noch ein paar dünne ausgebratene Scheiben der Salami obenauf.

Wer noch eine super Zubereitungs-Idee für Sauerkraut sucht, sollte mal bei Arthurs Tochter vorbei schauen. Sie hat das Kraut allerdings viel feiner und edler verkocht.

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