Donnerstag, 28. Oktober 2010

... man nehme:

davon 4 Stück:



  Wie ihr seht sind das Bio-Eier. Denn nur Bio-Produzenten können sich eine Arbeitskraft leisten, die in jeder Eierpackung mindestens ein Ei mit einem Federchen versieht.

dann nehme man 300gr. davon:


füge etwas Wasser hinzu und würze mit Salz und:



Dann nehme man diesen:

 
und schlage kräftig auf das ganze ein!

Und was soll das werden?

Rüschtüsch!

Heute gibt es Spätzle. Da ich  mich handwerklich und küchentechnisch durchaus als geschickt bezeichnen kann, trau ich es mir zu die in das Salzwasser zu schaben. So richtig mit Brett und Messer. 

Und es hat geklappt. Das Ergebnis hat mich zur baldigen Wiederholung animiert. 
Gut, sie waren nicht ganz so regelmäßig und fein geraten, wie bei einem Profi. Aber durchaus nicht unhäßlich und vor allem ganz fein im Geschmack. Und es ging superschnell. Schneller kann man ein Pastagreicht fast nicht auf den Teller bekommen. Und genauso schnell waren sie dann auch verputzt. 

Und dazu gab es ein Schwarzwurzel-Ragout. Dieses Gemüse steht vollkommen zu unrecht nicht mehr auf den Speiseplänen. Ich finde das sehr schade. Schmeckt diese weiße Wurzel doch ganz fein und edel-nussig.

Etwas durchwachsenen Speck in Würfel geschnitten, in einer Pfanne sanft ausgelassen, gewürfelte Zwiebel dazu und die in Scheiben geschnittene Schwarzwurzel. Und bei der Familie Kampi geht ja fast nix ohne Knoblauch, also auch davon was dazu. Würzen mit Salz und einer Prise Zucker. Etwas Sahne angießen (für die schlanke Linie auch durchaus eine Mischung aus Brühe und Sahne), und sanft vor sich hinziehen lassen. Schön aufpassen, die Würzelchen werden sehr schnell sehr weich. Ich mag sie eher etwas fester, sie dürfen im Mund durchaus noch spürbar "schnurbsen".
Vor dem servieren noch mit Muskatnuss würzen und mit ganz viel Petersilie bestreuen. Zu den in Butter geschwenkten Spätzle geben und genießen. Da braucht es kein Fleisch!!!

lecker wars!
 

Kommentare:

Täglich Freude am Kochen hat gesagt…

Hattest du einen solchen Hunger, dass keine Zeit für's Foto da war? Manchmal stresst das ständige fotografieren schon, eben gerade wenn man Hunger hat;)

...Frau Kampi... hat gesagt…

Nicht ich hatte so einen Hunger, sondern der Herr Kampi. Bei uns in der Küche ist es auch oft zu dunkel zum Fotografieren mit der einfachen Knipse! Und die Spiegelreflex war nicht zur Hand. So hätte er mit seinem Teller ins sonnige Wohnzimmer gehen müssen! Da hatte er keine Lust drauf. So blieb mir nur noch die Möglichkeit, die Zutaten im Nachhinein im Wohnzimmer zu arrangieren.

Arthurs Tochter hat gesagt…

Du nimmst mir die Blogideen weg! So geht das nicht! Ich wollte schon immer mal einen Post über die Alibifeder pro Packung schreiben. Wir schließen zuhause schon Wetten darüber ab, ob eine drin ist oder nicht. Die Quoten fürs nicht drinsein sind mittlerweile exorbitant!