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Dienstag, 29. April 2014

...Osterlämmchen...

Lamm-Gerichte sind ja mal so richtig typisch für Ostern.
Und dieses Osterfest gab es überall Lamm. Im Netz allgemein, bei Facebook sowieso und im besonderen in der weltbesten Kochgruppe.

Da meine Fleisch-Verzichts-Phase (ich habe nicht gefastet bis Ostern, sondern nur auf Fleisch verzichtet) beendet ist, wollte auch ich ein Osterlämmchen.
Dafür hab ich in der Metro ein paar schöne Lammnacken-Karrees ergattert.

Ich wollte das Fleisch so pur wie möglich. Ich hab deshalb nur Thymian, Rosmarin und Knoblauch ganz fein gehackt, etwas Pfeffer und Chili zugegeben, das ganze mit Olivenöl geschmeidig gerührt und das Fleisch damit einmassiert. So wie es mir von einem Grillprofi empfohlen wurde.


Die Fleischstücke kamen in den auf 120°C vorgeheizten Ofen, bestückt mit dem Fleischthermometer.
Bis die Kerntemperatur von 63°C erreicht war, hatte ich genug Zeit, die Beilagen zuzubereiten.

Curry...irgendwie war mir nach Curry. Als Sauce:
Also Schalotte gewürfelt, angeschwenkt. Currypulver dazu. Mit Weißwein abgelöscht. Hühnerbrühe. Einreduziert. Mit Butter vor dem Servieren aufgemixt und mit Salz abgeschmeckt.


Zufällig sprang mir genau am Ostersonntag ein Foto von Alexander Hermann auf Facebook an, dessen Idee mich nicht losgelassen hat. Gurkennudeln. Mit Creme fraiche.
Ich hab das Bild betrachtet, den Geschmack auf der Zunge versucht zu erspüren und mich an die Zubereitung gemacht, nicht genau nach Rezept. Eher nach Gefühl:

Eine halbe Gurke geschält, ebenfalls einen halben Kohlrabi (für uns drei Hansel)
Daraus hat der Lurchi* feine Gemüse-Spaghetti gedreht. In einer Pfanne Butter erhitzt, eine angedätschte Knoblauchzehe dazu, die beiden Gemüse kurz durchgeschwenkt. Ein klein wenig Estragon fein gehackt und alles mit einem halben Becher Creme fraiche in die Pfanne gegeben. Kurz durchgeschwenkt, gesalzen...fertig.


Auf Wunsch des Juniors gabs auch noch Couscous. Ganz ohne irgendwelchen Schischi:

Nach Packungsanleitung in Hühnerbrühe (statt Wasser) sanft gegart und mit Butter und Salz abgeschmeckt. Fein geschnittene Lauchzwiebeln und etwas Harissa...mehr braucht es nicht.




Das Curry-Butter-Sößchen war nicht unbedingt nötig. Das pochierte Wachtelei auch nicht. Aber die Kombi war einfach perfekt.

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Mittwoch, 26. März 2014

...grün, ja grün...hätt ich jetzt gern


Huch, was ist denn da mit dem Frühling passiert? War der nicht grade kurz da? Hab ich geträumt? Oder hab ich mich doch letzten Freitag mit Sonnebrille und T-Shirt in den Zug gesetzt um, liebe Freunde zu treffen? Da wars doch warm...

Ich war in Maulbronn. Zu einer Geburtstagsnachfeier.
Warst DU schon mal da?
Das Kloster ist ja weltberühmt...und mal ganz ehrlich: Das musst du sehen!

ICH war da, um mich nett auszutauschen. Zu sitzen. Mit lieben Menschen, die mir zu Freunden geworden sind. Gemeinsam zu essen, trinken. Eine Ölmühle (historisch! Mit interessanter Geschichte!) zu besuchen, die viele Jahre im Dornröschenschlaf lag und jetzt wieder leckere Öle presst. Solltest du mal hin!

Und ja, es gab Fleisch. Richtig gutes Fleisch. Lamm, Rind und Schwein. Vom Grill. Und ich hab es genossen! Wer freiwillig verzichtet, darf ja schließlich selbst entscheiden, wann er verzichtet. Und wann nicht.


Jetzt bin ich wieder zu Hause. Es ist kalt. Ich schau aus dem Fenster. Es regnet...wenn es grad nicht hagelt. Sogar ein paar Schneeflöckchen haben sich aus den Wolken gemogelt.

Ich will JETZT Frühling!
Wenn nicht draußen, dann auf dem Teller!!!!


Deshalb schäle ich eine Salatgurke. Die gibts schon regional. Zwar aus dem Gewächshaus, aber dennoch gut. Die teile ich, nehme das Kerngehäuse raus und schneide alles. In Scheiben.

Radieschen. Lauchzwiebeln auch.
Ab damit in eine Schüssel.


Grün...ich brauch Grün!
Was hab ich da? Rucola von meiner GNmV (Gemüse-Nadine meines Vertrauens) und Ampfer, der gerade in meinem Blumenkasten aus dem Winterschlaf erwacht.


.

Kartoffeln. Hab ich gekocht, gepellt und auskühlen lassen...und danach in Scheiben geschnitten. In die Schüssel damit!
Angemacht mit Senf, Weißweinessig, Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl. Vorsichtig mischen, die Kartoffeln sollen bloß nicht zerfallen!


Und was braucht das Ganze jetzt nur noch dazu? Ein pochiertes Ei! Und Kürbiskerne. Geröstet und
 gehackt. 


Und Sonne! Hätte ich gerne!
Der Wetterbericht versprichts. Ich sollte einfach nur meinen Teller schön leer essen.
Und ihr da draußen natürlich auch...