Posts mit dem Label Anna Matscher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anna Matscher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 20. Oktober 2013

...mach dich nackich, du Apfel!

Es war in letzter Zeit etwas still hier in Frau Kampis Küche. Aber jetzt bin ich wieder da. 

Ich war mal wieder in Südtirol...hatte ich euch ja angekündigt. Aber nicht einfach nur so im Urlaub. Nein! Ich war in geheimer genussvoller Mission unterwegs. Sozusagen investigativ.
Und ich habe einen ganz interessanten Gesprächspartner getroffen. Einen, mit dem ich mich noch nie so richtig beschäftigt hatte. Es war ein sehr nettes Aufeinandertreffen, bei dem das folgende (fiktive) Interview entstanden ist:


Frau Kampi: Vielleicht stellen Sie sich erst mal kurz vor!
Südtiroler Apfel: Ich bin der Südtiroler Apfel g.g.A, wie man unschwer an meinem Logo erkennen kann.

Frau Kampi: g.g.A.?
Südtiroler Apfel: ja...g.g.A. - geschützte geografische Angabe. Das ist eine europäische Ursprungsbezeichnung und somit ein Garant für  geprüfte Qualität aus Südtirol. Damit wird garantiert, dass jeder Apfel, der aus Südtirol kommt (und das ist in Deutschland immerhin jeder achte!) vom Anbau, über die Ernte bis hin zu Verpackung und Verkauf streng kontrolliert wird. Denn genau dieses Siegel steht für Ursprünglichkeit und traditionelle Herstellung eben jener geografisch geschützten Produkte.
Frau Kampi: Aber, ich dachte bis jetzt DEN EINEN Südtiroler Apfel gibt es gar nicht?
Südtiroler Apfel: Ja, dass ist richtig. DEN Apfel gibt es nicht wirklich. Ich bin hier einfach der Sprecher für meine 13 Geschwister, die die g.g.A. tragen. Und natürlich der diversen Clubsorten.
Frau Kampi: Clubsorten? Was ist das genau?
Südtiroler Apfel: Frau Kampi, mal ehrlich. Wieviel mal waren Sie schon in Südtirol? Ich hab gehört über 30 Mal. Da geht es doch nicht an, dass Sie mir hier solche Fragen stellen! Haben Sie sich noch nie mit dem Apfel beschäftigt? Was haben Sie denn bei Ihren zahlreichen Reisen hier gemacht?
Nur in die Luft geschaut und sich den Wind um die Nase wehen lassen? Oder haben Sie bis jetzt die Südtiroler Spezialitäten genossen, aber sich noch nie mit mir und meinen Brüdern und Schwestern auseinandergesetzt? Oder haben Sie sich gar nur durch die zahlreichen Kellereien getrunken?Wenn ich Ihren Blog so verfolge, könnte man das zumindest annehmen.
Frau Kampi: ...äääääähm. Jetzt haben Sie mich, ehrlich gesagt, erwischt. Ich habe zwar schon den ein oder anderen Apfel genossen. Als Saft, als Schnaps, pur oder im Strudel. Aber so richtig damit auseinandergesetzt hab ich mich noch nie. Aber klären Sie mich doch trotzdem bitte auf, was Clubsorten sind.
Südtiroler Apfel: Der Anbau der Clubsorten wird über Sortenclubs geregelt., was diese Äpfel sehr exclusiv macht.
Frau Kampi: Diese Clubs achten dann also darauf, dass die Sorten begrenzt angebaut und vermarktet werden. Da kommt also ein Beamter mit dem Mäppchen und zählt die Apfelbäume in der Plantage nach?
Südtiroler Apfel: Ja, das kann durchaus passieren. Ihnen ist im Supermarkt doch sicher schon eine Pink Lady begegnet. Also diese Clubsorte mein ich.
Frau Kampi: Das ist doch die Sorte mit dem pinkfarbenem Herzchen auf der Backe. Die habe ich schon sehr oft gesehen. Genau wie den Golden Delicious. Ich glaub, dass sind so die bekanntesten, die im deutschen Handel auftauchen. Lieg ich da richtig?
Südtiroler Apfel: Zumindest sind es die jenigen, die am markantesten sind. Dazu gehört dann auch noch der Granny Smith...die einzige grüne Sorte in Südtirol. Alle anderen g.g.A-Sorten sind rot.
Frau Kampi: ...aber der Golden Delicious ist doch auch grün.
Südtiroler Apfel: Um Gottes Willen! Sollten Sie den in grün irgendwo in der Auslage sehen, lassen Sie ihn bloß liegen! Das Qualitätsmerkmal des Golden ist seine leuchtend goldene Backe. Erst wenn die ausgeprägt ist hat er seinen unwiderstehlichen Geschmack! Saftig, süß und aromatisch.

Golden Delicious
 Aber auch alle anderen Äpfel sind nicht zu verachten...jeder auf seine Art und Weise. Der Vollständigkeit halber hier mal die Namen der anderen g.g.A-Sorten: Braeburn, Elstar, Fuji, Gala, Idared, Jonagold, Morgenduft, Red Delicious, Winesap, Pinova,Topaz.
Die Clubsorten sind, neben der schon erwähnten Pink Lady, Kanzi, Modi, Rubens und Jazz
Frau Kampi: Ich vermisse den in Deutschland so beliebten Boskoop. Im Obstbau-Museum in Oberlana und in den Gärten von SchlossTrauttmansdorff hab ich auch noch ein paar traditionelle Sorten gesehen, die nicht mehr angebaut werden.

Obstbaumuseum Lana
 
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Südtiroler Apfel: Wir haben hier in Südtirol ganz andere klimatische Verhältnisse, die den Anbau von gewissen Sorten einfach nicht zulassen. Dazu wird im land- und forstwirtschaftlichen Zentrum in der Laimburg ausgiebig geforscht. Sie waren doch dort, Frau Kampi. Was die alten Sorten betrifft: haben Sie sich die Bäume in Trauttmansdorff mal angeschaut? Die sind riesig, oder?  Früher wurden diese zur Selbstversorgung rund um die Bauernhöfe angepflanzt. Schon im 15. Jahrhundert wurden kleinere Mengen auf beschwerlichen Wegen über die Alpen "exportiert". Da der Apfelanbau aber heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für viele Bauern ist, reicht der Ertrag dieser Bäume jedoch nicht mehr aus. Noch dazu tragen sie ja auch nicht jedes Jahr gleichmäßig. Wir brauchen hier Bäume, die gut zu beernten sind und reich tragen. Daran wird in der Laimburg geforscht. Die jetzigen Bäume stehen als Spaliere in Reihen, die gut durchlüftet sind. Das beugt Pilzkrankheiten vor und Pflanzenschutzmittel werden immer seltener eingesetzt. Die Äpfel können optimal ausreifen.

Versuchsanbau im Forschungszentrum Laimburg

Frau Kampi: Apropos Laimburg und Forschung. Auch bei Äpfeln gibt es doch sicher Trends. Wo geht denn der Weg hin? Was ist der neue Star?


Südtiroler Apfel: Da wird in verschiedene Richtungen geforscht. Zum einen stehen natürlich robuste Pflanzen im Zentrum. Krankheits- und schädlingsresistent. Damit kann der Einsatz von Spritzmitteln noch weiter verringert werden. Es wird erforscht, wie Schädlinge durch modernen Anbau und natürliche Feinde eingedämmt werden können.
Aber sie wollten ja neue Trends wissen. Die gibt es tatsächlich. Zum Beispiel wird an einem neuen gelben Apfel gezüchtet. Wie Sie ja schon bemerkt haben stehen einem gelb- und einem grünschaligen Apfel 11 rotschalige g.g.A-Sorten gegenüber. Besonders in den Ostländern sind gelbe und grüne Äpfel sehr gefragt. Sicher gibt es schon einige, aber keine hat bis jetzt unseren Geschmackstest bestanden.
Ein weiterer Trend ist der sogenannte Snackapfel. Ein kleiner Apfel, den der Wanderer einfach mal so in die Hosentasche stecken kann, oder in den Rucksack.

Apfel für die Hosentasche

Frau Kampi: Oder die Frau einfach in ihre Handtasche.
Südtiroler Apfel: Auch das...
Interessant auch für Schulkinder. Die Laimburg forscht daran, ihn ohne Kerngehäuse auf den Markt zu bringen.
Frau Kampi: Ohne Kerngehäuse? Ist der dann gentechisch verändert?
Südtiroler Apfel: Nein! Auf gar keinen Fall! Dazu bedarf es doch keiner Gentechnik. Es werden "einfach" Ursorten eingekreuzt, die (fast) kein Kerngehäuse haben.
Diese Äpfel werden dann, ähnlich wie Tennisbälle, in einer Dreier-Box verpackt und neben den Schoko-Riegeln im Süßwaren-Regal zu finden sein. In England gibt es sowas schon und wird als Rockit vermarktet...

Frau Kampi: Der Gedanke gefällt mir gut. Ich hoffe, dass dann die jungen Mütter die Milchschnitte links liegen lassen und zu den kleinen frischen Äpfelchen greifen, die sie ihren Schulkindern dann in die Tasche packen! Wenn die so mit einem Happs oder drei Bissen im Ganzen verzehrt werden können...
Südtiroler Apfel: Ja, nur der Stiel soll übrig bleiben.
Frau Kampi: ...und der wird dann mit dem Kaugummi unter die Schulbank geklebt...lach.
Wenn ich da an die Äppel-Griebsche (wie heißt das übrig gebliebene denn eigentlich außerhalb von Sachsen?) denke, die in der Schultasche vor sich hingammeln.
Gibt es noch weitere Trends?
Südtiroler Apfel: Ja...ganz intensiv wird an einem rotfleischigen Apfel gezüchtet. Das rote Fruchtfleisch ist im Moment sehr gefragt. Sie haben doch in der Laimburg verkosten dürfen.


Frau Kampi: Verkostet...genau! Wobei die Züchter mit dem Geschmack noch nicht ganz einverstanden sind. Aber noch in diesem Jahrzehnt soll dann doch eine brauchbare Sorte auf den Markt kommen.
Wobei ja in Südtirol schon rotfleischige Äpfel angebaut werden. Weirouge. Als wir auf dem Bittnerhof zum Apfelstrudel-Backen waren, haben wir den Saft und die getrockneten Apfelchips verkostet.
Südtiroler Apfel: Der Weirouge ist eine Züchtung aus Weihenstephan und wird von ein paar wenigen Bauern hier schon angebaut. Allerdings ist der Geschmack nicht jedermanns Sache
Frau Kampi: Stimmt. Ziemlich viel Säure. Aber eine tolle Farbe!
Wir haben auf dem Bittnerhof auch gleich ein klein wenig überlegt, was man damit anstellen könnte. Ich finde den Saft ja sehr interessant. Nicht zum Trinken, aber vielleicht für Dressings oder Saucen. Für mich geht der so in Richtung Verjus.


Die Chefin des Bittnerhofes war auch wirklich gleich so nett und hat ein Mus getestet. Die Farbe bleibt beim Kochen sehr schön erhalten. Der von uns gebackene Apfelstrudel hatte ja einen Mürbteig-Mantel. Ich könnte mir gut vorstellen, da den Weirouge einzufüllen. Oder ihn in der herzhaften Küche einzusetzen.
Südtiroler Apfel:  Apropos Küche...wir tauschen mal kurz die Rollen. Jetzt möchte ich gerne wissen: wie wars bei Sterneköchin Anna Matscher? Was gabs zu essen?
Frau Kampi: Ich kenne ja den Löwen in Tisens schon. Im letzten Herbst durfte ich zusammen mit ein paar anderen Genuss-Süchtigen in einem Kochkurs zusammen mit Anna kochen.
Südtiroler Apfel: Jetzt spannen Sie mich doch nicht so auf die Folter! Haben Sie á la carte gegessen?
Frau Kampi: Nein, wir hatten ein Apfelmenü. Als Aperitiv wurde uns ein Apfelsekt empfohlen. Der roch sehr verführerisch nach Apfel. Leider hat dann der Geschmack nicht ganz das gehalten, was die Nase versprach.
Südtiroler Apfel: Oh wie schade
Frau Kampi: Ich fand es gar nicht so schade. Der Sekt fügte sich in das Apfelmenü ein. Und wenn man mit Weinkennern am Tisch sitzt, trinkt man anders, als alleine.
Südtiroler Apfel: Was gab es denn im einzelnen zu Essen?
Frau Kampi: Gruß aus der Küche: Millefeulle vom Golden Delicious und Gänseleber...ein Traum! Die einzelnen Produkte schmeckten nach sich selbst, aber ergänzten sich perfekt. 

Gruß aus der Küche

Wenn ich hier jetzt aber jeden weiteren Gang beschreiben würde, uferte das ganze hier wohl ein wenig aus.
Deshalb nur eine Aufreihung des Menüs:

Salat von Pastinake und Apfel
Risotto mit Kopfsalat, Apfel und Garnelen
Feine Scheiben von der rosa gebratenen Hirschkeule mit Selleriepüree und getrockneten Äpfeln
Dessert vom Gravensteiner Apfel und Vanilleeis


Zum krönenden Abschluss gab es dann auch noch verschiedene Köstlichkeiten aus der Patisserie.

So...aber jetzt stell ich hier wieder die Fragen!
Südtiroler Apfel: Nur zu! Was wollen Sie denn noch wissen?
Frau Kampi:  Mal Hand aufs Herz...ääähm ans Kerngehäuse. Ich bin ja nun schon so oft durch Südtirol gefahren. Die Apfelbäume, genau wie die Weinstöcke sind schon recht nah an die Straßen angepflanzt. Sind die Früchte nicht schadstoffbelastet?
Südtiroler Apfel: Nein. Die Schadstoffe lagern sich in den Früchten nicht ein. Sicher setzt sich ein Teil auf der Schale ab. Das lässt sich aber relativ leicht abwaschen.
Frau Kampi: Ach deshalb schwimmen die Äpfel in der Obstgenossenschaft die ganze Zeit im Wasser?
Südtiroler Apfel: Nein, das ist nur eine Nebeneigenschaft der schonenden Umgangsweise mit unserem hochwertigen Produkt. Hauptsächlich dient das Wasserbad dazu, das die Äpfel ohne Schaden zu nehmen begutachtet, farblich, größenmäßig und auch sonst qualitativ selektiert werden können.
Frau Kampi: Daran schließt sich auch gleich meine nächste Frage an. In den Obstplantagen der Laimburg habe ich Hagelschäden an den Äpfeln gesehen. Ich weiß, dass mit Hagelnetzen versucht wird, dem vorzubeugen. Aber ganz vermeiden lässt sich das wohl nicht. Aber dennoch verlassen nur einwandfreie Äpfel die Obstgenossenschaft in Richtung Handel. Wie geht das?

Hagelschäden

Südtiroler Apfel: Das fängt schon bei der Ernte an. Die Pflücker müssen jeden Apfel sorgsam vom Baum nehmen und behutsam in die dafür vorgesehen Ernteboxen legen. Jede Druckstelle wirkt sich negativ auf die Qualität aus. So eine Erntebox fasst 300Kilo. Nachdem die Früchte von den Obstbauern in der Genossenschaft eingeliefert werden, werden die Kisten in ein Wasserbecken gestellt und die Äpfel schwimmen auf.
Frau Kampi: Ja, das hab ich gesehen. Ein tolles Bild!
Südtiroler Apfel: Dann durchschwimmen sie die Sortieranlage. Dort wird jede einzelne Frucht im Bruchteil einer Sekunde über 50 mal von allen Seiten fotografiert...sowohl schwarz-weiß, als auch infrarot. Dabei erkennt die Anlage jeden kleinsten Makel und leitet den Apfel ins entsprechende Sortierbecken. Vollautomatisch. Ist das Becken entsprechend gefüllt, wird es geöffnet und die Früchte schwimmen weiter, bis in die Transportkisten. Diese werden angehoben, das Wasser fließt ab und ab gehts ins Kühllager.

Anlieferung und Sortierung

Sortierbecken

Frau Kampi: Tolle Technik! Und was passiert mit den Äpfeln, die den Qualitätsstandards nicht genügen? Die wandern doch nicht etwa auf den Müll?
Südtiroler Apfel: Keinesfalls! Die Makel sind ja nur äußerlich. Schorf z.B. oder eben besagte Hagelschäden. Die inneren Werte sinds aber, die den Apfel so wertvoll machen. Alles, was nicht 1A-Ware ist wird dann zu Säften oder Fruchtpürree verarbeitet. Immer noch ein gutes Produkt. Das haben auch die großen Weltmarken erkannt. Südtiroler Apfelsaft ist eine wichtige Basis für Multivitamin-Säfte. Und somit hat jeder, der ein solches Produkt namhafter Hersteller schon mal getrunken hat, immer auch einen Schluck Südtirol genossen.
Frau Kampi: Ach...das war mir bis jetzt so noch gar nicht bewusst.
Danke, lieber Südtiroler Apfel, dass Sie so gesprächig waren und ich so viel Neues erfahren durfte. Jetzt sehe ich Sie mit ganz anderen Augen und freue mich schon drauf, bald wieder nach Südtirol zu kommen und herzhaft in einen Ihrer Geschwister hineinbeißen zu dürfen.
Südtiroler Apfel: Es hat mich auch gefreut. Aber bitte dran denken: Dem Wanderer die Wege, dem Bauern die Ernte! Also bis bald in Südtirol!




Anmerkung: Die Reise wurde mir ermöglicht durch die Firmen EOS (Export Organisation Südtirol) und organize communications. Das hat aber keinerlei Einfluss auf den Inhalt dieses Posts.

Montag, 29. Oktober 2012

Cannoli mit Kastanienmousse gefüllt und Kaki

Da ich das ok von Anna Matscher habe, hier nun die Original-Rezepte unseres Menüs. Kursiv meine Ergänzungen, die ich mir während des Kochkurses aufgeschrieben habe.



Zutaten:

Kastanienmousse:
250gr gekochte Kastanien
200gr Sahne
80gr Zucker
50gr weiße flüssige Couvertüre
2 Eier
50gr Zucker
150gr geschlagene Sahne
2aufgelöste Gelatineblätter

2 Kaki
etwas Whisky
etwas Staubzucker

Cannolimasse:
500gr brauner Zucker
500gr schaumige Butter
500gr geriebene Mandel
400gr Mehl
500gr Wasser
500gr Kristallzucker
3 Vanilleschoten
150gr Glukose

Zubereitung:

Mousse:
Kastanien, Sahne und Zucker 5 Min.aufkochen lassen und passieren. 2 Eier mit 500gr Zucker auf Dampf zur Rose schlagen. Die Kastanienmasse, die Schokolade,die Eimasse und die Gelatineblätter zusammenmischen und auskühlen lassen. Am Ende die geschlagene Sahne darunterheben.

Kaki:
Eine Kaki durch ein Sieb streichen und mit etwas Whisky und Staubzucker abschmecken.
Wir haben beide Kakis in Scheiben geschnitten und die schönsten für die Teller zur Seite gelegt. Die weniger schönen wurden wie oben verarbeitet.

Cannoli:
Wasser mit Zucker aufkochen, die Glukose, dann Mehl, Mandeln, Zucker und Vanille und am Ende die schaumige Butter dazugeben. Die Masse 24 Stunden rasten lassen und bei 190° backen.
Zum Aufstreichen gab uns Anna den Tipp, einem Joghurt-Eimer den Boden abzuschneiden und dahinein ein Rechteck zu schneiden, Dieses hat die Größe der späteren Hippenvierecke. Der Eimerboden hat genau die richtige Höhe, die man braucht, dass der Cannoli-Teig weder zu dünn noch zu dick aufs Backpapier gestrichen wird.
Ganz wichtig ist das Ruhenlassen des Teiges für einen Tag und das zügige Rollen der Hippe nach dem Backen.


 Fertigstellung:

Das Kastanienmousse in einen Spritzsack geben, die Cannoli damit füllen, auf dem Teller aufstellen. Die zweite Kaki  in Viertel schneiden, dazulegen und mit der Kakisauce garnieren.

Feine Scheiben vom Hirschrücken auf Selleriepüree, Kornelkirschen und geriebenen Kakaobohnen

Da ich das ok von Anna Matscher habe, hier nun die Original-Rezepte unseres Menüs. Kursiv meine Ergänzungen, die ich mir während des Kochkurses aufgeschrieben habe.



Zutaten:

600gr. Hirschrücken
Wildgewürz(Pfeffer, Wacholder, Koriander, Kümmel, Piment fein hacken, getrennt ohne Fett anrösten, auskühlen lassen und Mischen)

Olivenöl
Salz

Hirschfond (Knochen hacken, braun anrösten, etwas Karotten, Sellerie und Zwiebel dazugeben, weiter rösten, mehrmals mit Rotwein ablöschen, verdampfen lassen, mit etwas kaltem Wasser auffüllen, Lorbeer und Wascholder dazugeben, 1/2 Stunde köcheln lassen, abpassieren)


Sellerie-Pürree:
2 Sellerie-Knollen
etwas Sahne
Zitronensaft
Salz

Kakaobohnen
eingelegte Kornelkirschen mit karamellisiertem Zucker etwas reduzieren
etwas Rotwein dazu hebt den Geschmack zusätzlich

Zubereitung:

Hirschrücken vom Metzger zuputzen lassen, mit Salz und Wildgewürz würzen, in Olivenöl auf beiden Seiten anbraten, für 8-10 Minuten bei 200° ins Backrohr geben und anschließend bei 85° ruhen lassen, den Bratenrückstand mit erwas Hirschfond aufkochen.
Anna lässt ihr Fleisch im sogenannten hold-o-mat ziehen, dieser kann auf exakt 85°C eingestellt werden. Da kaum jemand so ein Gerät zu Hause hat, einfach in den Backofen geben, bis die richtige Kerntemperatur erreicht ist. Notfalls mit einem Fleischthermometer arbeiten.


Selleriepürree:

Den Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden und einmal blanchieren. Wasser weggießen, Sahne dazugeben und solange schmoren lassen, bis er schön weich ist, aufmixen und mit einem Spritzer Zitronensaft und Salz abschmecken.
Anna blanchiert den Sellerie, damit er ein wenig seines dominanten Geschmacks verliert. Erst dann wird er in der Sahne mit etwas Gemüsebrühe weichgekocht.



Fertigstellung:

Den Hirsch in feine Scheibe schneiden, auf dem Selleriepürree anrichten, die Kornelkorschen dazugeben, die einreduzierte Sauce darübergeben und die Kakaobohnen darüberhobeln.
Nicht jeder wird Kakaobohnen bekommen. Zur Not könnte ich mir etwas Kakao-Pulver als Geschmacksgeber in der Sauce vorstellen.

Filet vom Kabeljau mit Schüttelbrot, Speck und Nagelen überbacken

Da ich das ok von Anna Matscher habe, hier nun die Original-Rezepte unseres Menüs. Kursiv meine Ergänzungen, die ich mir während des Kochkurses aufgeschrieben habe.

Zutaten:

Fischfond:
Fischkarkassen
entrindete 1/2 Zitrone
1 Schalotte
1 Zweig Petersilie
1 Stück Selleriestange
Thymian
Wacholder
Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
Salz
Olivenöl
Knoblauch

Kabeljau:
600gr geputztes Filet vom Kabeljau 
etwas grobes Salz

2 Scheiben  Speck in Brunoise schneiden
1 Schüttelbrot
100gr. Nagelen
Olivenöl
Salz 
Cayennepfeffer
1 Schalotte
etwas Orangenschale
1 Tomate
Basilikum

Zubereitung:

Fischfond:
Fischkarkassen gut waschen, mit kaltem Wasser aufstellen, Gewürze zugeben und 1/2 Stunde kochen lassen,mit einem Tuch absieben. Fischfond einreduzieren laasenn.

Kabeljau:
Den ganzen Fisch mit grobem Salz einreiben und zwei Stunden stehen lassen und wassern.
dadurch wird das Fischfleisch fester und lässt sich besser filetieren
In Stücke schneiden, mit Salz und Cayennepfeffer würzen, scharf auf der Hautseite anbraten, auf eine Folie geben, umdrehen und bei 200° 5 Minuten in die Röhre schieben. Den einreduzierten Fischfond auf die Hälfte einkochen, etwas Orangenschale, Knoblauch, Tomate und Basilikum dazugeben und einreduzieren lassen.
Anna hat noch Melonensalbei und Minze (glaub ich) dazugegeben, dadurch hatte der Sud eine herrlich kräuterige Note, die mit den anderen Aromen wunderbar harmonierte.

Die Schalotten in Würfel schneiden, die Nagelen mit den Schalotten ansautieren, Speck und Schüttelbrot dazugeben, ein bisschen anrösten und abschmecken.

Fertigstellung:

Die Filets auf Tellern anrichten, Schüttelbrot, Nagelen und Speck darübergeben und den Fond angießen.


Tortelloni mit Topinambur gefüllt, Speckschaum und Kümmelöl

Da ich das ok von Anna Matscher habe, hier nun die Original-Rezepte unseres Menüs. Kursiv meine Ergänzungen, die ich mir während des Kochkurses aufgeschrieben habe.

Zutaten:

Nudelteig:
500gr. Mehl (00) 
50gr. feinen Grieß
10 Eigelb
1ganzes Ei
etwas Wasser

Fülle:
1,5kg Topinambur
100ml Sahne
100ml Gemüsefond
Salz
1 Schalotte
etwas Weißwein
Salz

Speckschaum:
1 Schalotte
10gr Speck
etwas Weißwein
1/4 Lt Gemüsefond
Salz
etwas Sahne 
etwas Olivenöl

Kümmelöl:
50gr Kümmel in 100ml Olivenöl zwei Tage bei 50° ziehen lassen.  
...reicht auch in der warmen Küche

Speckkrokant:
8 Scheiben Speck in Samenöl frittieren, die Hälfte (wenn der Speck ausgekühlt ist) zusammenhacken

Zubereitung:

Nudelteig:
Alle Zutaten zusammenkneten und eine halbe Stunde rasten lassen. Nudelteig ausrollen, 8x8cm große Quadrate ausschneiden, Fülle aufspritzen, Tortelloni formen und in Salzwasser 5min kochen lassen.
Der Nudelteig sollte so wenig Wasser wie möglich enthalten, am besten gar keins. Er sollte sich kaum Kneten lassen. Umso dünner kann man ihn ausrollen. Er bleibt dabei geschmeidig und beim Kochen al dente

Fülle:
Die Topinambur schälen, in kleine Stücke schneiden, Schalotten in Olivenöl ansautieren, Topinambur dazugeben, mit etwas Weißwein ablöschen, den Gemüsefond und Sahne dazugeben, salzen, weich schmoren lassen, aufmixen und nochmals abschmecken.

Speckschaum:
Die Schalotte und den Speck klein schneiden und in Olivenöl ansautieren, mit Weißwein löschen, mit Gemüsefond und etwas Sahne aufgießen und 10 Minuten köcheln lassen, aufmixen, durch ein Spitzsieb lassen und salzen.  
Zum Servieren immer wieder aufmixen und nur den Schaum verwenden. Ängstliche binden die Sauce mit Lecithin, damit der Schaum standhaft bleibt. Anna lehnt allerdings solche Hilfsmittel ab!
Vegetarische Alternative zum Speckschaum:
Erdmandeln und ein paar Mandeln mit (Nuss)öl feinhacken, als eine Art Pesto. Dazu blanchierte und in der Pfanne angegangene Wirsingstreifen.

Fertigstellung:

Tortelloni auf den Teller geben, mit Speckkrokant, Kümmelöl und Speckschaum darübergeben.


Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gebackene Ziehteigcanneloni mit Graukäsefonduta gefüllt auf Salat mit Kastanien, Birnen und Granatapfelkernen

Da ich das ok von Anna Matscher habe, hier nun die Original-Rezepte unseres Menüs. Kursiv meine Ergänzungen, die ich mir während des Kochkurses aufgeschrieben habe.



Zutaten:

300gr. Graukäse
50gr. Mehl
50gr. Butter
300ml Milch
120ml Sahne
1 Eigelb
1 EL Parmesan
Salz, Pfeffer, Muskat
Öl zum Frittieren
Sherryeessig
16 Quadrate vom Filoteig (10x10)

Granatapfelkerne, 2 Birnen, Kastanien (gekocht und ausgehöhlt), verschiedene Salate


Zubereitung:

Fonduta:
Mehl in Butter anschwitzen, Milch und Sahne dazugeben, bis eine cremige Masse entsteht, Graukäse schneiden und mit dem Parmesan dazugeben bis sich der Käse aufgelöst hat, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.  
Die Hitze nicht zu hoch wählen, der Graukäse braucht Zeit, bis er geschmolzen ist.
Wenn die Fonduta abgekühlt ist, den Dotter daruntermischen und auf ein Blech 1cm hoch streichen und in 1,5x5cm große Stifte schneiden. Den Graukäse auf ein Filoteigblatt legen, die Ränder des Filoteiges mit Wasser bestreichen, links und rechts einschlagen und einrollen.  
Wenn die Masse noch nicht kalt genug ist, oder nicht fest wird, was am Käse liegen kann, einfach alles in einen Spritzbeutel füllen.
Den Filoteig mit einem kleinen Fitzelchen an der Stelle verstärken, wo die Masse draufkommt, damit nichts reißt und ausläuft.
Die Kastanien ohne anzuritzen etwa eine halbe Stunde kochen, halbieren und mit einem kleinen Löffel auskratzen. 

Den Salat waschen, Birnen und Julienne schneiden, Kastanien und Granatapfelkerne dazugeben und mit Sherryessig, Olivenöl und Salz marinieren.
Der Sherryessig kann auch durch einen Kastanienhonigessig ersetzt werden, so man einen solchen bekommt.
Die Granatäpfel am besten mit Handschuhen halbieren und die Kerne ausklopfen. Oder gleich unter Wasser.


Fertigstellung:

Die Cannoli in Samenöl frittieren und mit dem Salat auf Tellern anrichten.
Das Öl sollte heiß genug sein, dass die Röllchen auch wirklich knusprig werden. Sofort servieren!

Ein Stern, der deinen Namen trägt...

...dazu müsste ich die Frau von Nik P. oder Dj Ötzi sein. Zumindest würden beide dann das Lied für mich singen.
Aber will ich dass? Ich glaube nicht wirklich...

Oder ich müsste Sterne-Köchin sein. Aber auch davon bin ich weit entfernt.Vielleicht müsste ich eine Sterneköchin kennen und sie auch mal besuchen. Könnte ich...kann ich...habe ich (jetzt hätte ich hier gerne den fett grinsenden Facebook-Smilie!)
Schließlich hatte ich ja dieses Jahr nen Nuller - 30 natürlich, oder habt ihr was anderes gedacht (auch hier denke man sich den fettgrinsenden Smilie!)
So nah an einem Stern war ich noch nie! Ich kann sagen, ich habe meinen ersten Stern gemacht. Zumindest war ich bei einer besternten Köchin. Und zwar zum Kochkurs.

Genau hier:




Schon beim Eintreten in diese ehrwürdigen Mauern waren der Herr Kampi und ich sprachlos. Die alte Bausubstanz genau so erhalten, wie sie ursprünglich war. Nur überglast. Man sitzt faktisch im alten Innenhof. Der Alois fährt mit dem Traktor an einem vorbei.
Kein übertriebenes Schischi...keine architektonischen Spielereien. Einfach nur Anna...und sonst nix!



Die Koch- und Genussverückten trudeln ein. Zum Warmwerden gibts erstmal einen Espresso. Wir haben ein paar Minuten Zeit uns umzusehen. Das Weinlager ist gut sortiert und sehr umfangreich. Auch an geistreichen Getränken besteht keinerlei Mangel.




Und dann gehts in die Küche.

Dort dann der Tagesfahrplan, sprich das Menü auf Papier. WOW! Da haben wir ja ordentlich was vor.  Fünf Gänge plus Brot plus Grissini!



Anna übernimmt das Kommando. Sie ist präsent, ohne Allüren. Sie ist genau so, wie ich alle Südtiroler kenne, einfach nur sympathisch.
Die Küche ist ihr Element. Voller Routine schneidet und rührt sie, schüttelt Töpfe und Pfannen, hat auf alle Sachen gleichzeitig ein Auge und nebenher erklärt sie und beantwortet in aller Ruhe all unsere Fragen.



Ihr zur Seite als (fast) unsichtbares Helferlein steht Aukka (ich hoffe, dass ich den Namen richtig geschrieben hab). Ein japanisches junges Fräulein, die in ihrer Heimat eine Kochlehre abgeschlossen hat und in Italien zu Gast war. Da ihre Aufenthaltsgenehmigung noch ein paar Wochen gültig war, hat sie gleich mal ein Praktikum bei Anna gemacht. Sie spricht kein deutsch, nur etwas italienisch, hält sich im Hintergrund, ist aber ständig da, wenn Anna sie braucht. Sie lächelt stets, auch wenn sie flink hin- und herwirbelt. Mit einer beneidenswerten Geduld und Präzision rollt sie aus einem riesen Klumpen Teig ein Grissini nach dem anderen. Alle Kommandos beantwortet sie mit einem kurzen und fröhlichen "si!"

hat Spaß gemacht mit dir zu kochen


Ja, was haben wir denn nun gekocht und gegessen?
Das hier:


Graukäse in einer Bechamel aufzulösen, mit Eigelb abzubinden und erkaltet in Stifte geschnitten in Filoteig zu wickeln, fand ich faszinierend. Zusammen mit dem Salat eine irre Idee, die mich gefangen genommen hat.




Topinambur...hab ich schon mal erwähnt, dass das ein Gemüse ist, mit dem ich nichts anfangen kann? Für mich schmeckt das nach Seife. Und auch als ich die Füllung der Tortelloni probiert hab, stand fest: den Gang mag ich nicht!
Der Speckschaum hat mein Interesse geweckt, genau wie das Kümmelöl.




Fazit für mich: Topinambur in der richtigen Kombination ist essbar...sogar lecker. Und ich klopp mein Rezept für Pasta-Teig in die Tonne! Auf 500gr. Mehl und 50gr. feinen Grieß gehört ein ganzes Ei und 10 Eigelb! Kein Öl, kein Salz! Nur etwas Wasser, wenn überhaupt. Der Teig muss hart sein, richtig hart. So mit Muskelkater am nächsten Tag und so!

Und selbst wenn ich Vegetarier wäre, bekäme ich eine Alternative. Wirsing ansautiert. Dazu eine Art Pesto aus Erdmandeln, Mandeln und Nussöl.
Ich bedaure, dass ich diese Kombination nicht verkosten durfte...



Was sind Nagelen? Ich dachte da an Nelken. So als Gewürz für den Fischfond. Schließlich hatten wir ja einen ganzen Fisch, der von der Köchin perfekt zerlegt wurde.


Nein! Nagelen sind Pilze. Pilze, dich ich noch nie gesehen hab, die zwar köstlich duften...die ich aber im Wald definitiv stehen lassen würde.


Ein leichter Fischgang. Ohne Sahne. Keine Sauce, die mit Butter gebunden wird. Nur die gebratenen Fisch-Transchen mit einer Mischung aus in Butter geschwenkten Schüttelbrot-Bröseln, gebratenen Speckwürfeln, den Pilzen. Aufgegossen mit dem herzhaft abgeschmeckten Fischsud mit Kräutern.





Kornelkirschen, ein fast vergessenes Obst. Länglich in der Form...und würziger. Eingekocht. Karamellisiert. Mit dem Sud und etwas Rotwein aufgegossen und einreduziert. Eine Alternative zu den allseits bekannten Preiselbeeren zu Wild. Störend ist nur der Stein beim Essen. Nur nicht kräftig zubeißen beim ersten Bissen!
Selleriewürfel blanchieren, bevor sie mit Sahne zum Püree verkocht werden. Das lässt den Geschmack feiner werden.
Kakao in der Sauce passt immer wieder zu Wild!




Oweiowei...Hippenteig! Das letzte mal, als ich das probiert hab, ist das Ganze gleich mit dem Backpapier in die Tonne gewandert. Ich kann das nicht! Ich kann eigentlich überhaupt kein Dessert. Deshalb kann ich nur vor allen den Hut ziehen, die sich diese Arbeit machen.
Den Hippenteig mit Hilfe einer Schablone auf die Backmatte streichen ist eine Herausforderung. Das ganze dann aber auch noch im richtigen Moment vom Blech zu kratzen und um ein Rohr zu wickeln...Hut ab, wer das kann. Ich bin da raus!

Aber es waren ja Wagemutige da, die sich genau dieser Herausforderung gestellt haben. Ihr habt das Klasse gemacht!

gar nicht so einfach, das zerbrechliche Röllchen zu füllen!

Kaki? Mag ich doch nicht! Das hinterlässt doch so ein pelziges Gefühl im Mund.

Die dünnen Kaki-Scheiben und das Kaki-Püree, abgeschmeckt mit Whisky, dazu die Hippen gefüllt mit Kastanienmousse...schon besonders. Knack im Mund, cremig gefüllt und Frucht dazu. Lecker. Muss ich nicht jeden Tag haben, aber das ist Jammern auf Sterne-Niveau.



Alles in allem war es ein ganz besonderer Tag. Auch wenn ich nicht sehr viel gekocht hab, habe ich nette Genuss-Süchtige kennengelernt. Ich habe jeden Tipp und jeden Trick aufgesogen und unheimlich viele Ideen mit nach Hause genommen.Der Herr Kampi hatte die Gelegenheit ganz viele Fotos zu machen und hat gemerkt, dass er mit seinem Hobby nicht alleine da steht.


Danke Anna!
Alles Gute für dich und deine Familie!


Kleiner Nachtrag:


Das ok von Anna liegt vor. Alle Rezepte sind jetzt aufgeschrieben und verlinkt. Einfach auf die Überschrift des jeweiligen Ganges klicken!