...komischer Postname, oder?
Wie ihr euch sicher denken könnt, hat es irgendwie irgendwas mit der Fußball-WM zu tun.
Peter hat zum Event aufgerufen. Für jedes Teilnehmerland hat er ein oder zwei Blogger gesucht, die landestypische Gerichte präsentieren wollen.
Zuerst hab ich so gedacht: och, nix für mich. Ich und Fußball. Und dann noch landestypische Gerichte...
Aber Peter ließ nicht locker. Also hab ich zugesagt.
Allerdings ziemlich spät und so war Russland schon mal vergeben. Da hätte ich mit Soljanka und Borschtsch sicher punkten können. Und Japan war auch schon weg (erinnert ihr euch an mein, wie ich finde, legendäres Sushi-Gedicht?)
Ich hab mich dann für Portugal entschieden. POR.TU.GAL
ICH! Portugal!!!
Ich war noch nie in Portugal. Und mit der dortigen Küche kenn ich mich so überhaupt nicht aus.
Das wenige, was ich weiß, beschränkt sich auf Portwein und Bacalao.
Da ich Peter aber nun mal die Teilnahme an seinem Event zugesagt hatte, hab ich mal so rumgegoogelt. Was sind typische Gerichte, was typische Lebensmittel.
Viel Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch. Aber auch so einfache Sachen wie Eintöpfe.
Eintopf!
Da das momentane Wetter wenig sommerlich ist, die Temperaturen nicht unbedingt an Public viewing im Freien denken lassen und auch der heutige Hagel hier vor Ort eher an den Winter erinnerten, war mir nach so einer richtig wärmenden Suppe. Mit Bohnen, Kartoffeln, Paprika, Chorizo (eigentlich eher spanisch, aber die Portugiesen haben auch eine ähnliche Wurst), Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer...
Alle Zutaten dafür waren im Haus und so hab ich mir das Gericht nach meinen Vorstellungen zusammengebastelt.
Ich hatte ein paar kleine rohe Chorizos im Kühli. Jene rohe, die man auch gut grillen kann. Davon hab ich eine enthäutet und in Würfel geschnitten in einem Topf sanft in Olivenöl ausgelassen. Dazu hab ich gewürfelte Zwiebel, enthäutete Paprika in Würfeln und etwas Knoblauch gegeben und alles weiter schön angeschwitzt. Dazu kamen noch Würfel von 4 kleinen Kartoffeln. Nachdem alles angeschwitzt war hab ich einen großen Esslöffel Tomatenmark zugegeben und mit 50ml weißem Port abgelöscht. Jetzt nur noch Fleischbrühe, ein Sträußchen aus Rosmarin, Lorbeer und Thymian dazu und alles sanft köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind.Wer gut vorgeplant hat, hat Bohnen über Nacht eingeweicht und von Anfang an mitgekocht. Da ich allerdings eher ein Spontankocher bin, wanderte der Inhalt einer Dose Bohnen, abgespült, in den Eintopf.
Nebenan wurde eine Pfanne heiß, in der ich eine weitere von den rohen Chorizos, enthäutet und in Scheiben, sanft ausgebraten hab.
Alles zusammen anrichten. Eventuell nachsalzen (was aber nicht unbedingt nötig ist, da die Wurst sehr würzig ist).
Was das Gericht auf dem Teller nach vorn gebracht hat, war ordentlich Olivenöl und ein paar Spritzer Zitronensaft!
Ich hätte mich reinlegen können!
Und jetzt schauen wir mal, wie weit WIR bei der WM kommen.
Ich find das Ganze ja ziemlich spannend....
Ich und Fußball...
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Mittwoch, 25. Juni 2014
Samstag, 18. Mai 2013
...ich habe Rücken...
...zumindest war das so mein Gedanke.
Herr Kampi war am Muttertagssonntag ordentlich eingespannt...beruflich. Somit hatte ich Muße und Gelegenheit meine liebe Mama zu bekochen.
Mit Kaninchenkeule, Petersilien-Pasta, grünem Spargel und Erbsen. Einfach und gut.
Ich hab den Tag mit ihr sehr genossen.
Ein wenig enttäuscht war Herr Kampi schon, als er gestresst nach Hause kam und kein gewohntes Mittagsmahl auf ihn wartete. Er konnte ja auch nicht ahnen, dass ich für den Abend noch ein Ass im Ärmel hatte.
Dieses Ass aus dem Ärmel war ein Kaninchenrücken.
Als Ablenkung vom Stress des Alltags durfte mein Schatz das Fleisch auslösen. Ihr wisst ja mittlerweile, dass er das mit Leidenschaft macht. Die Karkassen wanderten in den Suppentopf.
Das Filet wurde beiseite gestellt, die anhängenden Bauchlappen auch.
Vom Grilling am abend zuvor war noch ein Rest Fladenbrot übrig. Davon ein paar dünne Scheiben abschneiden...mit dem Nudelholz hab ich sie platt gewalzt. Paprika...gehäutet und fein gewürfelt.
Die Bauchlappen hat der Fleischwolf klein gekriegt.
Dazu kamen Paprikapulver, Thymian, Salz und Pfeffer. Die Masse wurde auf die nebeneinanderliegenden Brotscheiben gestreichen. Darauf das Filet, einmal eingeklappt. Schön einrollen. Das Fladenbrot war nicht ganz so optimal. Es krümelte schon sehr. Aber Toastbrot mag ich nicht...
Risotto! In meinem Kopf...und dann auch in meinem neuen Kupfertopf. Herrlich!
Für Risotto würde ich nen Mord begehen.
Damit es gut wird, braucht es nicht viel..
Vielleicht nur die gute original spanische Chorizo. Die von unseren Freunden. Mitgebracht aus Spanien.
Das Risotto wurde also mehr oder weniger wie immer angesetzt: Zwiebel anschwitzen, Knobi dazu, Reis in den Topf, glasig werden lassen...
...Chili dazu, ein paar Paprikawürfel. Gesalzen, abgelöscht mit Wein und mit Brühe aufgegossen. Gerührt. Am Anfang weniger, zum Ende hin mehr.
DIE Chorizo anbraten.
Tolle Qualität. Nix durchgeleiertes, sondern richtige Fleischbrocken. Toll gewürzt.
Die Krusteln nehm ich aus der Pfanne. Das Fett ist mir zu schade, um es zu entsorgen! Da ist ja sowas von Geschmack drin!!!
Also wurden die Brot-Fleisch-Rouladen darin angebraten. Ganz sanft. Nix darf verbrennen. Im Ofen garen die Röllchen sanft bis zu ihrer Vollendung und warten auf ihren Auftritt.
Derweil braten in der Pfanne noch ein paar Paprikawürfel um dann ins Risotto zu wandern.
Butter zum Reis und viel gehobelten Parmesan müssen noch untergemischt werden...und jetzt:
RÜHREN RÜHREN RÜHREN! Ganz wichtig für das Risotto-Finish!
Auf dem Teller kamen dann noch Kerbel-Pesto (Kerbel, Olivenöl, Zitronensaft und -Zeste, Salz) und geröstete Pinienkerne dazu. Und schön die Chorizo-Krusteln drumherum verteilen!
Herrlich wars.
Herr Kampi war am Muttertagssonntag ordentlich eingespannt...beruflich. Somit hatte ich Muße und Gelegenheit meine liebe Mama zu bekochen.
Mit Kaninchenkeule, Petersilien-Pasta, grünem Spargel und Erbsen. Einfach und gut.
Ich hab den Tag mit ihr sehr genossen.
Ein wenig enttäuscht war Herr Kampi schon, als er gestresst nach Hause kam und kein gewohntes Mittagsmahl auf ihn wartete. Er konnte ja auch nicht ahnen, dass ich für den Abend noch ein Ass im Ärmel hatte.
Dieses Ass aus dem Ärmel war ein Kaninchenrücken.
Als Ablenkung vom Stress des Alltags durfte mein Schatz das Fleisch auslösen. Ihr wisst ja mittlerweile, dass er das mit Leidenschaft macht. Die Karkassen wanderten in den Suppentopf.
Das Filet wurde beiseite gestellt, die anhängenden Bauchlappen auch.
Vom Grilling am abend zuvor war noch ein Rest Fladenbrot übrig. Davon ein paar dünne Scheiben abschneiden...mit dem Nudelholz hab ich sie platt gewalzt. Paprika...gehäutet und fein gewürfelt.
Die Bauchlappen hat der Fleischwolf klein gekriegt.
Dazu kamen Paprikapulver, Thymian, Salz und Pfeffer. Die Masse wurde auf die nebeneinanderliegenden Brotscheiben gestreichen. Darauf das Filet, einmal eingeklappt. Schön einrollen. Das Fladenbrot war nicht ganz so optimal. Es krümelte schon sehr. Aber Toastbrot mag ich nicht...
Risotto! In meinem Kopf...und dann auch in meinem neuen Kupfertopf. Herrlich!
Für Risotto würde ich nen Mord begehen.
Damit es gut wird, braucht es nicht viel..
Vielleicht nur die gute original spanische Chorizo. Die von unseren Freunden. Mitgebracht aus Spanien.
Das Risotto wurde also mehr oder weniger wie immer angesetzt: Zwiebel anschwitzen, Knobi dazu, Reis in den Topf, glasig werden lassen...
...Chili dazu, ein paar Paprikawürfel. Gesalzen, abgelöscht mit Wein und mit Brühe aufgegossen. Gerührt. Am Anfang weniger, zum Ende hin mehr.
DIE Chorizo anbraten.
Tolle Qualität. Nix durchgeleiertes, sondern richtige Fleischbrocken. Toll gewürzt.
Die Krusteln nehm ich aus der Pfanne. Das Fett ist mir zu schade, um es zu entsorgen! Da ist ja sowas von Geschmack drin!!!
Also wurden die Brot-Fleisch-Rouladen darin angebraten. Ganz sanft. Nix darf verbrennen. Im Ofen garen die Röllchen sanft bis zu ihrer Vollendung und warten auf ihren Auftritt.
Derweil braten in der Pfanne noch ein paar Paprikawürfel um dann ins Risotto zu wandern.
Butter zum Reis und viel gehobelten Parmesan müssen noch untergemischt werden...und jetzt:
RÜHREN RÜHREN RÜHREN! Ganz wichtig für das Risotto-Finish!
Auf dem Teller kamen dann noch Kerbel-Pesto (Kerbel, Olivenöl, Zitronensaft und -Zeste, Salz) und geröstete Pinienkerne dazu. Und schön die Chorizo-Krusteln drumherum verteilen!
Herrlich wars.
Samstag, 23. Februar 2013
Die fetten Tage sind vorbei
Labels:
Artischocken,
Chorizo,
Pasta,
Ravioli,
vegetarisch
Ich schwelge noch immer in Erinnerung an Gündelbach. Was haben wir geschlemmt! Und das, obwohl das Wochenende ja schon in der Fastenzeit lag. Und Fastenzeit bedeutet für mich seit drei Jahren, dass ich auf Fleisch verzichte.
Genau deshalb ist jetzt auch Schluss mit den fleischlichen Genüssen hier. Bis Karfreitag! Mir macht das überhaupt nix aus. Im Gegenteil! Dieses Jahr hab ich mich so richtig drauf gefreut, was vielleicht auch mit unserem Koch-Event in Gündelbach zu tun hat...aber nur ein klein wenig.
Ich gebe zu, im ersten Jahr hab ich noch etwas gemogelt. Da durfte auch schon mal etwas Speck mit untergemischt werden...und war ich eingeladen, hab ich auch schon mal so ein klitzekleines Hähnchenschnitzeldingensfitzelchen verdrückt.
Im letzten Jahr war ich schon deutlich diszplinierter. Da war auch nichts mehr mit Speck. Nur die Fonds für meine Saucen waren noch entweder aus Huhn oder aus Kalb.
In diesem Jahr hab ich mir sogar schon eine richtig tolle Gemüse-Brühe gekocht. Damit werde ich in den nächsten Wochen meine Saucen kochen.
Wie jedes Jahr gilt aber in unserer Familie die Devise: meine Männer dürfen Fleisch, wenn sie es möchten. Fisch ist erlaubt...genau wie Meeresfrüchte.
Ich habe festgestellt, dass mich dieser Teilzeitvegetarismus richtig kreativ macht.
In der "alltäglichen" Küche ist es ja sonst ziemlich einfach. Fleisch auf den Teller und ein paar nette Beilagen drumrum...fertig ist die Laube.
Aber wenn so gar kein Fleisch auf den Tisch kommen soll, dann wage ich mich auch mal an ungewöhnliche Kombinationen.
In den ersten Tagen hab ich mich erstmal langsam vorgetastet. Zuerst schrieen mal wieder Sachen aus dem Kühlschrank danach unbedingt zu Köstlichkeiten verarbeitet zu werden.
Für solche Sachen eignen sich Ravioli ganz gut.
Den Teig hab ich wie immer nach der Methode gemacht, nimm ein Ei(gelb) mehr. Inspiriert von meinem Kochkurs bei Anna Matscher kommen bei mir auf 250gr. 00er Mehl und etwas Pastagrieß ein Ei und mindestens 6 (meistens 1-3 mehr) Eigelb. Kein Salz...vielleicht nur ein winziger Schuss Olivenöl. Ansonsten nur etwas Wasser.
Ja, was hab ich denn nun drinnen im Teig? Eigentlich nichts wirklich aufregendes.
Ich hab eine kleine Zwiebel in feine Würfel geschnitten und in einer Pfanne glasig gedünstet. Dazu kamen Artischocken aus dem Glas (in Öl eingelegt-nicht die blöden sauren Böden, die manchmal auf Pizzas landen), in Würfeln. Dann noch etwas TK-Spinat mit in der Pfanne zusammenfallen lassen. Nachdem das ganze etwas abgekühlt war, hab ich etwas von der Mascarpone untergemischt, die auch endlich mal verarbeitet werden wollte. Goldgelbe, fein gehackte Pinienkerne durften noch dazu. Und ein paar Würfel geräucherter Mozzarella. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, war die Mischung schon recht fein. Ich mochte es!
Und dann sah ich so nebenbei während meiner Kocherei das ARD-Büfett. Und was machte die junge Köchin (ich glaub, sie hieß Hormann...) da grad? Vegetarische Ravioli. Mit Polenta in der Füllung.
Das war für mich die Idee. Ich hatte ja noch Orangen-Polenta vom letzten Wild.
Genau davon kam jetzt noch ein großer Klacks in meine Füllung. Haaaach...ich hätte mich reinlegen können. Der Maisbrei brachte eine schöne Bindung und die Orangennote kam ganz toll zu den anderen Zutaten.
Beim Pastaklöppeln hab ich mir nicht ganz so viel Mühe gegeben. Die waren von der Form nicht wirklich perfekt. Den Teig hab ich dünn in Bahnen ausgerollt, auf die eine Hälfte die Füllung gekleckst, die Zwischenräume mit Wasser bepinselt, die andere Hälfte übergeklappt, den Teig angedrückt, mit dem Rädchen Vierecke ausgeradelt und die Ränder mit einer Gabel angedrückt.
Auf einem Holzbrett mit etwas Pastagrieß bestreut durften sie etwas antrocknen, bis ich die Sauce fertig hatte. Der Grieß sorgt dafür, dass die Nudeln nicht auf dem Brett ankleben. Mehl weicht zu schnell durch und die Ravioli reißen ganz schnell, wenn sie länger auf die Weiterverarbeitung warten.
Für meine Familie durfte es ein Sößchen mit Chorizo sein. Eigentlich überhaupt kein Hexenwerk. Zwiebel anschwitzen, die feingeschnittene Wurst sanft mit anbraten. Wer mag etwas Knoblauch dazu (der darf bei uns immer!). Ablöschen mit Weißwein und meiner frisch angesetzten Gemüsebrühe. Alles schön durchziehen lassen.
Das Pastawasser kochte in der Zwischenzeit. Die Ravioli brauchen da auch nicht wirklich lange drin. Wichtig ist nur, dass das Wasser ordentlich gesalzen ist, da der Pastateig noch kein Salz enthält. In einer Pfanne hab ich die restlichen Artischocken in etwas Olivenöl angedünstet, die Nudeln durften aus dem Wasser dazu wandern.
Ein bisschen Crisp wollte ich noch obenauf. Da kam mir die glatte Petersilie auf dem Fensterbrett in den Weg. Schnell ein kleines Töpfchen mit Öl aufgestellt und die Blättchen frittiert.
Während das Grün auf Küchenpapier entfettete hab ich die Sauce endgültig fertiggestellt. Löffel Mascarpone untermischen, mit dem Mixstab pürieren, salzen. Fertig!
Alles schön auf einem Teller anrichten. Etwas geräucherten Mozzarella drüberhobeln. Für mich etwas mehr von dem Käse, für meine Familie die aufgeschäumte Sauce.
So kann es für mich gerne bis Ostern weitergehen. Ich freu mich auf alle Fälle drauf.
Genau deshalb ist jetzt auch Schluss mit den fleischlichen Genüssen hier. Bis Karfreitag! Mir macht das überhaupt nix aus. Im Gegenteil! Dieses Jahr hab ich mich so richtig drauf gefreut, was vielleicht auch mit unserem Koch-Event in Gündelbach zu tun hat...aber nur ein klein wenig.
Ich gebe zu, im ersten Jahr hab ich noch etwas gemogelt. Da durfte auch schon mal etwas Speck mit untergemischt werden...und war ich eingeladen, hab ich auch schon mal so ein klitzekleines Hähnchenschnitzeldingensfitzelchen verdrückt.
Im letzten Jahr war ich schon deutlich diszplinierter. Da war auch nichts mehr mit Speck. Nur die Fonds für meine Saucen waren noch entweder aus Huhn oder aus Kalb.
In diesem Jahr hab ich mir sogar schon eine richtig tolle Gemüse-Brühe gekocht. Damit werde ich in den nächsten Wochen meine Saucen kochen.
Wie jedes Jahr gilt aber in unserer Familie die Devise: meine Männer dürfen Fleisch, wenn sie es möchten. Fisch ist erlaubt...genau wie Meeresfrüchte.
Ich habe festgestellt, dass mich dieser Teilzeitvegetarismus richtig kreativ macht.
In der "alltäglichen" Küche ist es ja sonst ziemlich einfach. Fleisch auf den Teller und ein paar nette Beilagen drumrum...fertig ist die Laube.
Aber wenn so gar kein Fleisch auf den Tisch kommen soll, dann wage ich mich auch mal an ungewöhnliche Kombinationen.
In den ersten Tagen hab ich mich erstmal langsam vorgetastet. Zuerst schrieen mal wieder Sachen aus dem Kühlschrank danach unbedingt zu Köstlichkeiten verarbeitet zu werden.
Für solche Sachen eignen sich Ravioli ganz gut.
Den Teig hab ich wie immer nach der Methode gemacht, nimm ein Ei(gelb) mehr. Inspiriert von meinem Kochkurs bei Anna Matscher kommen bei mir auf 250gr. 00er Mehl und etwas Pastagrieß ein Ei und mindestens 6 (meistens 1-3 mehr) Eigelb. Kein Salz...vielleicht nur ein winziger Schuss Olivenöl. Ansonsten nur etwas Wasser.
Ja, was hab ich denn nun drinnen im Teig? Eigentlich nichts wirklich aufregendes.
Ich hab eine kleine Zwiebel in feine Würfel geschnitten und in einer Pfanne glasig gedünstet. Dazu kamen Artischocken aus dem Glas (in Öl eingelegt-nicht die blöden sauren Böden, die manchmal auf Pizzas landen), in Würfeln. Dann noch etwas TK-Spinat mit in der Pfanne zusammenfallen lassen. Nachdem das ganze etwas abgekühlt war, hab ich etwas von der Mascarpone untergemischt, die auch endlich mal verarbeitet werden wollte. Goldgelbe, fein gehackte Pinienkerne durften noch dazu. Und ein paar Würfel geräucherter Mozzarella. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, war die Mischung schon recht fein. Ich mochte es!
Und dann sah ich so nebenbei während meiner Kocherei das ARD-Büfett. Und was machte die junge Köchin (ich glaub, sie hieß Hormann...) da grad? Vegetarische Ravioli. Mit Polenta in der Füllung.
Das war für mich die Idee. Ich hatte ja noch Orangen-Polenta vom letzten Wild.
Genau davon kam jetzt noch ein großer Klacks in meine Füllung. Haaaach...ich hätte mich reinlegen können. Der Maisbrei brachte eine schöne Bindung und die Orangennote kam ganz toll zu den anderen Zutaten.
Beim Pastaklöppeln hab ich mir nicht ganz so viel Mühe gegeben. Die waren von der Form nicht wirklich perfekt. Den Teig hab ich dünn in Bahnen ausgerollt, auf die eine Hälfte die Füllung gekleckst, die Zwischenräume mit Wasser bepinselt, die andere Hälfte übergeklappt, den Teig angedrückt, mit dem Rädchen Vierecke ausgeradelt und die Ränder mit einer Gabel angedrückt.
Auf einem Holzbrett mit etwas Pastagrieß bestreut durften sie etwas antrocknen, bis ich die Sauce fertig hatte. Der Grieß sorgt dafür, dass die Nudeln nicht auf dem Brett ankleben. Mehl weicht zu schnell durch und die Ravioli reißen ganz schnell, wenn sie länger auf die Weiterverarbeitung warten.
Für meine Familie durfte es ein Sößchen mit Chorizo sein. Eigentlich überhaupt kein Hexenwerk. Zwiebel anschwitzen, die feingeschnittene Wurst sanft mit anbraten. Wer mag etwas Knoblauch dazu (der darf bei uns immer!). Ablöschen mit Weißwein und meiner frisch angesetzten Gemüsebrühe. Alles schön durchziehen lassen.
Das Pastawasser kochte in der Zwischenzeit. Die Ravioli brauchen da auch nicht wirklich lange drin. Wichtig ist nur, dass das Wasser ordentlich gesalzen ist, da der Pastateig noch kein Salz enthält. In einer Pfanne hab ich die restlichen Artischocken in etwas Olivenöl angedünstet, die Nudeln durften aus dem Wasser dazu wandern.
Ein bisschen Crisp wollte ich noch obenauf. Da kam mir die glatte Petersilie auf dem Fensterbrett in den Weg. Schnell ein kleines Töpfchen mit Öl aufgestellt und die Blättchen frittiert.
Während das Grün auf Küchenpapier entfettete hab ich die Sauce endgültig fertiggestellt. Löffel Mascarpone untermischen, mit dem Mixstab pürieren, salzen. Fertig!
Alles schön auf einem Teller anrichten. Etwas geräucherten Mozzarella drüberhobeln. Für mich etwas mehr von dem Käse, für meine Familie die aufgeschäumte Sauce.
| ...mit dem Anrichten hats nicht ganz so gut geklappt...die Sauce ist aber nicht abgeschissen! Das war nur Olivenöl! |
So kann es für mich gerne bis Ostern weitergehen. Ich freu mich auf alle Fälle drauf.
Dienstag, 5. Februar 2013
...Liebe auf den zweiten Blick?
Labels:
Artischocken,
Chorizo,
Fisch,
Kartoffeln,
Skrei
Seit etwa 2-3 Jahren macht ein Fisch von Januar bis April die Runde. In Food-Zeitschriften, auf Blogs. Überall. Ein richtiger Hype ist um ihn entstanden. Ich muss zugeben, dass ich bis vor etwa 2 Jahren noch nie etwas von ihm gehört habe. Andere wiederum behaupten, dass es ihn schon immer auf den Tellern gegeben hat.
Den Skrei.
Wie auch immer. Unsere erste Begegnung war so lala. Ein Blind-Date, bei dem mir irgendwie das Prickeln, das Besondere fehlte. Ich fand, ein Kabeljau...mehr auch nicht.
Beim nächsten mal kam er mit der Tasty-Box und einem tollen Rezept. Ein wenig war ich versöhnt. Aber immer noch nicht überzeugt. Was sollte an diesem Skrei anders sein als an einem gewöhnlichen Kabeljau? Ich hatte keine Ahnung.
Bei Arthurs Tochter gibt es einige Rezepte auf dem Blog. Auch Bushcooks Kitchen kann im Moment nicht ohne ihn. Und alle schwärmen...
Und ich? Ich denk so: oooch, ist doch nur ein Kabeljau.
Dann sah ich ihn! In der Metro. Da lag er so schön auf Eis und zwinkerte mir zu. "Ich bin der letzte, nimm mich mit."
Der Preis stimmte, die Qualität scheinbar auch. "Also komm Skrei, komm mit in mein Kochloch!"
Der Herr Kampi hat ihn dann auch schön filetiert. Das kann er wirklich gut. Seine Haut durfte er behalten...also der Fisch. Der Herr Kampi natürlich auch, weil ohne ist ja auch doof (an dieser Stelle vermisse ich die Smiley-Funktion von Facebook)
Da so ein Skrei ordentlich groß ist, unserer hat locker 3 Kilo auf die Waage gebracht, hab ich noch einige Portionen für später weggefroren. Uns reichten heute 4 kleinere Filetstücke.
Aus der Metro durften auch noch 3 Artischocken mit, schön knackig und frisch.
Ein schmackiges Sößchen schwebte mir vor. Also ran an den Herd...auf gehts!
Aus den Artischocken hab ich die Stiele ausgebrochen, diese geschält und in Zitronenwasser eingelegt. Die Artischocke wurde ihrer Blätter beraubt, das Heu entfernt, geputzt und gesellte sich bis zur weiteren Verwendung in die Schüssel zu den Stielen.
Eine viertel Chorizo wurde fein gewürfelt, ebenso eine kleine Zwiebel. Die Wurst wurde in einer Sauteuse sanft ausgelassen und die Zwiebelchen durften in dem Fett glasig ziehen. Ablöschen mit Weißwein, reduzieren, mit Kalbs- oder Hühnerfond aufgießen und bei sanfter Hitze auf dem Herd bis zur weiteren Verwendung mehr oder weniger vergessen.
Für die Beilage hatte ich erst Linsen im Kopf. Nach reiflicher Überlegung (und der Tatsache, dass es am Vortag Linsensuppe gab) hab ich mich für Kartoffeln entschieden. Diese hab ich geschält und in etwa halb-Zentimeter-große Würfel geschnitten. In einer heißen Pfanne gesellte sich dann ein Thymianzweig hinzu und die Würfelchen durften erstmal eine goldgelbeFarbe annehmen. Die Artischockenstiele habe ich noch feiner geschnitten und den fast sonnengebräunt anmutenden Kartoffelwürfeln an die Seite gegeben. Beide haben sich ganz brav verhalten und sich wohl auch gefreut, dass sie einander kennenlernen durften. Später kamen auch die in kleine Scheiben geschnittenen "Rest"-Artischocken dazu. Alles durfte in der Pfanne ein Fest des Kennenlernens-und-Aneinandergewöhnens feiern. Das Salz und der Knoblauch trugen dazu ordentlich bei.
Der Fisch! Jetzt!
Ganz einfach: Die Hautseite mit Salz und etwas Pfeffer würzen, bemehlen. In einer Pfanne Olivenöl erwärmen. Darin durfte erstmal etwas Thymian mit ein paar Chili-Ringen und angedätschtem Knoblauch ziehen, damit die Aromen schön ins Bratfett übergehen können. Der Fisch wird mit der bemehlten Hautseite in die Pfanne gegeben. Spätestens jetzt müssen die Aroma-Geber aus dem Öl, sonst verbrennen sie und geben einen bitteren Geschmack an den Fisch ab. Hitze runter, Butter rein...und auf der Hautseite weiter schön sanft ziehen lassen. Die Haut schützt das zarte Fleisch! Ist der Fisch fast fertig, Flamme aus, von oben salzen und die Stücke auf die Fleischseite drehen.
Jetzt kommt das Finish. In Ermangelung von Sahne kamen 2 Esslöffel Mascarpone an die Sauce. Etwas Salz. Und jetzt schön mit dem Pürierstab pürieren und aufschäumen. Vielleicht ist das noch einmal vor dem Servieren nötig. Wer mag, kann, so wie ich heute, an zum Kartoffel-Artischocken-Gemüse noch etwas feingeschnittene Chorizo geben und alles noch einmal in der Pfanne durchschwenken. Ich fand es sehr passend.
Auf den Teller kam zu unterst das Gemüse, darauf der Fisch. Die Sauce, schön aufgeschäumt drumherum.
Skrei...hatte ich erwähnt, dass ich ihn liebe? Ach nööö, kann ja nicht sein. Wir haben uns doch gerade erst so richtig ineinander verliebt. Ist wohl sowas wie Liebe auf den zweiten oder dritten Blick. Egal.
Skrei ist Skrei...und nicht irgendein Kabeljau!
Den Skrei.
Wie auch immer. Unsere erste Begegnung war so lala. Ein Blind-Date, bei dem mir irgendwie das Prickeln, das Besondere fehlte. Ich fand, ein Kabeljau...mehr auch nicht.
Beim nächsten mal kam er mit der Tasty-Box und einem tollen Rezept. Ein wenig war ich versöhnt. Aber immer noch nicht überzeugt. Was sollte an diesem Skrei anders sein als an einem gewöhnlichen Kabeljau? Ich hatte keine Ahnung.
Bei Arthurs Tochter gibt es einige Rezepte auf dem Blog. Auch Bushcooks Kitchen kann im Moment nicht ohne ihn. Und alle schwärmen...
Und ich? Ich denk so: oooch, ist doch nur ein Kabeljau.
Dann sah ich ihn! In der Metro. Da lag er so schön auf Eis und zwinkerte mir zu. "Ich bin der letzte, nimm mich mit."
Der Preis stimmte, die Qualität scheinbar auch. "Also komm Skrei, komm mit in mein Kochloch!"
Der Herr Kampi hat ihn dann auch schön filetiert. Das kann er wirklich gut. Seine Haut durfte er behalten...also der Fisch. Der Herr Kampi natürlich auch, weil ohne ist ja auch doof (an dieser Stelle vermisse ich die Smiley-Funktion von Facebook)
Da so ein Skrei ordentlich groß ist, unserer hat locker 3 Kilo auf die Waage gebracht, hab ich noch einige Portionen für später weggefroren. Uns reichten heute 4 kleinere Filetstücke.
Aus der Metro durften auch noch 3 Artischocken mit, schön knackig und frisch.
Ein schmackiges Sößchen schwebte mir vor. Also ran an den Herd...auf gehts!
Aus den Artischocken hab ich die Stiele ausgebrochen, diese geschält und in Zitronenwasser eingelegt. Die Artischocke wurde ihrer Blätter beraubt, das Heu entfernt, geputzt und gesellte sich bis zur weiteren Verwendung in die Schüssel zu den Stielen.
Eine viertel Chorizo wurde fein gewürfelt, ebenso eine kleine Zwiebel. Die Wurst wurde in einer Sauteuse sanft ausgelassen und die Zwiebelchen durften in dem Fett glasig ziehen. Ablöschen mit Weißwein, reduzieren, mit Kalbs- oder Hühnerfond aufgießen und bei sanfter Hitze auf dem Herd bis zur weiteren Verwendung mehr oder weniger vergessen.
Für die Beilage hatte ich erst Linsen im Kopf. Nach reiflicher Überlegung (und der Tatsache, dass es am Vortag Linsensuppe gab) hab ich mich für Kartoffeln entschieden. Diese hab ich geschält und in etwa halb-Zentimeter-große Würfel geschnitten. In einer heißen Pfanne gesellte sich dann ein Thymianzweig hinzu und die Würfelchen durften erstmal eine goldgelbeFarbe annehmen. Die Artischockenstiele habe ich noch feiner geschnitten und den fast sonnengebräunt anmutenden Kartoffelwürfeln an die Seite gegeben. Beide haben sich ganz brav verhalten und sich wohl auch gefreut, dass sie einander kennenlernen durften. Später kamen auch die in kleine Scheiben geschnittenen "Rest"-Artischocken dazu. Alles durfte in der Pfanne ein Fest des Kennenlernens-und-Aneinandergewöhnens feiern. Das Salz und der Knoblauch trugen dazu ordentlich bei.
Der Fisch! Jetzt!
Ganz einfach: Die Hautseite mit Salz und etwas Pfeffer würzen, bemehlen. In einer Pfanne Olivenöl erwärmen. Darin durfte erstmal etwas Thymian mit ein paar Chili-Ringen und angedätschtem Knoblauch ziehen, damit die Aromen schön ins Bratfett übergehen können. Der Fisch wird mit der bemehlten Hautseite in die Pfanne gegeben. Spätestens jetzt müssen die Aroma-Geber aus dem Öl, sonst verbrennen sie und geben einen bitteren Geschmack an den Fisch ab. Hitze runter, Butter rein...und auf der Hautseite weiter schön sanft ziehen lassen. Die Haut schützt das zarte Fleisch! Ist der Fisch fast fertig, Flamme aus, von oben salzen und die Stücke auf die Fleischseite drehen.
Jetzt kommt das Finish. In Ermangelung von Sahne kamen 2 Esslöffel Mascarpone an die Sauce. Etwas Salz. Und jetzt schön mit dem Pürierstab pürieren und aufschäumen. Vielleicht ist das noch einmal vor dem Servieren nötig. Wer mag, kann, so wie ich heute, an zum Kartoffel-Artischocken-Gemüse noch etwas feingeschnittene Chorizo geben und alles noch einmal in der Pfanne durchschwenken. Ich fand es sehr passend.
Auf den Teller kam zu unterst das Gemüse, darauf der Fisch. Die Sauce, schön aufgeschäumt drumherum.
| Das grüne ist Kerbel, den ich mit Olivenöl, Salz und Zitronensaft zu einem feinen Pesto (oder Kräuteröl) püriert habe. |
Skrei...hatte ich erwähnt, dass ich ihn liebe? Ach nööö, kann ja nicht sein. Wir haben uns doch gerade erst so richtig ineinander verliebt. Ist wohl sowas wie Liebe auf den zweiten oder dritten Blick. Egal.
Skrei ist Skrei...und nicht irgendein Kabeljau!
Donnerstag, 24. Februar 2011
Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen...
Labels:
Chili,
Chorizo,
Hülsenfrüchte,
Linsen,
Suppe
Ja so war das damals im Märchen.
Und heute? Da kannste gar nicht so schnell gucken, alles weggeputzt!.
Jetzt ist der ganze Topf mit der Linsensuppe leer.
Und ich wollt euch doch meine perfekte Suppe präsentieren. Das wird nun nix mehr.
Die war aber auch lecker und schön scharf! Hmmm!
Kann ich euch nur noch aufschreiben, wie ich es gemacht habe.
Einfach ein paar Chorizowürfel in einem heißen Topf auslassen, fein geschnittene (rote) Zwiebel dazu. Dann ein paar feine Möhren-, Staudensellerie- und Pastinakenwürfel dazu, etwas Knoblauch, eine Chilischote.
Schön rundum andünsten. Dann mit Weißwein ablöschen. Ein Lorbeerblatt rein, einige Zweige Rosmarin. Dann mit guter Brühe aufgießen und erstmal das Gemüse weichköcheln lassen.
Nach etwa 20 Minuten eine ordentliche Portion Puy-Linsen dazu und eine Dose Tomaten. Die guten natürlich!!!!
Dann weiterdünsten lassen. Damit es etwas sämiger wird, habe ich nach einer weiteren viertel Stunde noch eine Handvoll roter Linsen zugefügt. Wenn alles schön weich ist (die Puy-Linsen sollten allerdings noch nicht verkocht sein) wird gesalzen und mit Himbeeressig abgeschmeckt, eventuell auch etwas Zucker zugeben.
Ich hab anschließend noch ein paar Chorizowürfel in der Suppe ziehen lassen, da mir der Wurstgeschmack noch nicht intensiv genug war.
Durch die Essigzugabe bleiben die Hülsenfrüchte auch dann noch schön kompakt, wenn die Suppe noch einmal aufgewärmt wird. Das war natürlich bei uns nicht der Fall. Ratzeputz aufgegessen, bis auf dieses kleine Fitzelchen. Aber auch das wird nicht mehr lange in dem großen Topf überleben, wetten?
Ich hör euch schon murmeln: So ein kurzer Post? WOW!!! Hat sie lange nicht hingekriegt...
Aber nur ein Bild hat sie uns gezeigt...Und dann war der Topf auch noch leer!
Na gut. Ihr seid ja alle neugierig! Und da lass ich euch eben heute mal in meine Küche schauen. Mein Kochloch. Wobei ich seit Hesting weiß, dass es auch noch VIEL kleiner geht!!!!
Und heute? Da kannste gar nicht so schnell gucken, alles weggeputzt!.
| ...upps, was ist denn da passiert? |
Jetzt ist der ganze Topf mit der Linsensuppe leer.
Und ich wollt euch doch meine perfekte Suppe präsentieren. Das wird nun nix mehr.
Die war aber auch lecker und schön scharf! Hmmm!
Kann ich euch nur noch aufschreiben, wie ich es gemacht habe.
Einfach ein paar Chorizowürfel in einem heißen Topf auslassen, fein geschnittene (rote) Zwiebel dazu. Dann ein paar feine Möhren-, Staudensellerie- und Pastinakenwürfel dazu, etwas Knoblauch, eine Chilischote.
Schön rundum andünsten. Dann mit Weißwein ablöschen. Ein Lorbeerblatt rein, einige Zweige Rosmarin. Dann mit guter Brühe aufgießen und erstmal das Gemüse weichköcheln lassen.
Nach etwa 20 Minuten eine ordentliche Portion Puy-Linsen dazu und eine Dose Tomaten. Die guten natürlich!!!!
Dann weiterdünsten lassen. Damit es etwas sämiger wird, habe ich nach einer weiteren viertel Stunde noch eine Handvoll roter Linsen zugefügt. Wenn alles schön weich ist (die Puy-Linsen sollten allerdings noch nicht verkocht sein) wird gesalzen und mit Himbeeressig abgeschmeckt, eventuell auch etwas Zucker zugeben.
Ich hab anschließend noch ein paar Chorizowürfel in der Suppe ziehen lassen, da mir der Wurstgeschmack noch nicht intensiv genug war.
Durch die Essigzugabe bleiben die Hülsenfrüchte auch dann noch schön kompakt, wenn die Suppe noch einmal aufgewärmt wird. Das war natürlich bei uns nicht der Fall. Ratzeputz aufgegessen, bis auf dieses kleine Fitzelchen. Aber auch das wird nicht mehr lange in dem großen Topf überleben, wetten?
Ich hör euch schon murmeln: So ein kurzer Post? WOW!!! Hat sie lange nicht hingekriegt...
Aber nur ein Bild hat sie uns gezeigt...Und dann war der Topf auch noch leer!
Na gut. Ihr seid ja alle neugierig! Und da lass ich euch eben heute mal in meine Küche schauen. Mein Kochloch. Wobei ich seit Hesting weiß, dass es auch noch VIEL kleiner geht!!!!
Mittwoch, 26. Januar 2011
...sind wir arm dran?
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Chorizo,
Gemüse,
Kartoffeln,
Steckrübe,
Suppe
Ich glaube nicht. Wir, der Herr Kampi und ich, gönnen uns, was das Essen betrifft schon mal was. Dafür wird vielleicht auf manches Prestige-Objekt verzichtet, wie ein teures Handy oder sowas. Das brauchen wir gar nicht.
Arm dran sind wir doch eigentlich nur, wenn wir uns drauf verlassen müssen, dass unsere Lebensmittel gesund und sauber sind. Da sind wir doch manchmal echt verlassen.
Ich will hier nicht über irgendwelche Lebensmittelskandale lamentieren. Es regt mich einfach zu sehr auf, dass es in einem Land wie Deutschland möglich ist, den Verbraucher absichtlich zu bescheißen. Verzeiht, das harte Wort, aber es ist nun mal so. Ich fühle mich beschissen und ausgenutzt.
Seit ich Blogger geworden bin, beschäftige ich mich immer mehr mit guten Lebensmitteln. Das klappt nicht immer ganz so, wie ich gerne möchte. Weil wir hier in der Provinz wohnen. Und weil uns manchmal die Zeit fehlt, quer über Land zu fahren. Das trifft besonders bei Fleisch zu. Aber davon wollen wir ja weniger essen. Ich geb mir da alle Mühe.
Deshalb heute wieder was mit Steckrübe. Es ist nicht zu 100% vegetarisch, aber muss es ja nun auch nicht sein.
Die Idee, eine Steckrüben-Cremesuppe zu kochen, geistert schon eine Weile in meinem Kopf. Und dann hat Pam von Mestolo eine gekocht. Da war ich infiziert. Und ich hatte ja noch Steckrübe vom Sonntag übrig.
Pam hat sie mit Süßkartoffeln gemacht. Nur mag ich die nicht so, die schmecken mir wie erfrorene Kartoffeln. Und die hatten wir früher auch schon mal im Keller, wenn es sehr kalt war.
Aber meine Vorliebe für die Erdäpfel kennt ihr ja. Deshalb kamen die mit in den Topf. Und noch ein paar Würfel Petersilienwurzel, etwas Schalotte, Knoblauchzehe und Chili.
Abgelöscht hab ich mit einem Schluck Weißwein und dann mit Gemüsebrühe, die ich mit ein wenig Fleischfond "gestreckt" habe, aufgefüllt und das ganze weich geköchelt.
Mit dem Pürierstab zerhäckselt und dann mit Sahne veredelt. Natürlich abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer.
Und dann zum Servieren, der Kracher!!! Mein Grünkohl-Rauchmandel-Pesto! Hab ich euch ja schon mal gesagt, dass das schmeckt! Und als ich am Freitag von meinem Markthändler noch mal welchen bekam, hab ich gleich nochmal diese grüne Paste hergestellt.
Die Rübe und der Kohl sind echt zwei die sich mögen. Wirklich!
Und ein bisschen Fleisch durfte es nun doch noch sein. Ein paar Scheiben von der scharfen Wurst. SCHORITZO! (ist mir egal, wie man die richtig ausspricht!)
Chorizo einfach in Scheiben schneiden und in der Pfanne sanft ausbraten. Das ganze zusammen anrichten.
Und bei so einem einfachen Gericht, darf es dann mal ne Schüssel mit nem Blümchenmuster sein!
Und ich hab sogar noch ein Steckrübengericht in petto. Nur das Rezept ist noch nicht ganz ausgereift.
Es wird auch wie bei Mestolo gefüllte Pasta sein... Soviel kann ich schon mal verraten!
Arm dran sind wir doch eigentlich nur, wenn wir uns drauf verlassen müssen, dass unsere Lebensmittel gesund und sauber sind. Da sind wir doch manchmal echt verlassen.
Ich will hier nicht über irgendwelche Lebensmittelskandale lamentieren. Es regt mich einfach zu sehr auf, dass es in einem Land wie Deutschland möglich ist, den Verbraucher absichtlich zu bescheißen. Verzeiht, das harte Wort, aber es ist nun mal so. Ich fühle mich beschissen und ausgenutzt.
Seit ich Blogger geworden bin, beschäftige ich mich immer mehr mit guten Lebensmitteln. Das klappt nicht immer ganz so, wie ich gerne möchte. Weil wir hier in der Provinz wohnen. Und weil uns manchmal die Zeit fehlt, quer über Land zu fahren. Das trifft besonders bei Fleisch zu. Aber davon wollen wir ja weniger essen. Ich geb mir da alle Mühe.
Deshalb heute wieder was mit Steckrübe. Es ist nicht zu 100% vegetarisch, aber muss es ja nun auch nicht sein.
Die Idee, eine Steckrüben-Cremesuppe zu kochen, geistert schon eine Weile in meinem Kopf. Und dann hat Pam von Mestolo eine gekocht. Da war ich infiziert. Und ich hatte ja noch Steckrübe vom Sonntag übrig.
Pam hat sie mit Süßkartoffeln gemacht. Nur mag ich die nicht so, die schmecken mir wie erfrorene Kartoffeln. Und die hatten wir früher auch schon mal im Keller, wenn es sehr kalt war.
Aber meine Vorliebe für die Erdäpfel kennt ihr ja. Deshalb kamen die mit in den Topf. Und noch ein paar Würfel Petersilienwurzel, etwas Schalotte, Knoblauchzehe und Chili.
Abgelöscht hab ich mit einem Schluck Weißwein und dann mit Gemüsebrühe, die ich mit ein wenig Fleischfond "gestreckt" habe, aufgefüllt und das ganze weich geköchelt.
Mit dem Pürierstab zerhäckselt und dann mit Sahne veredelt. Natürlich abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer.
Und dann zum Servieren, der Kracher!!! Mein Grünkohl-Rauchmandel-Pesto! Hab ich euch ja schon mal gesagt, dass das schmeckt! Und als ich am Freitag von meinem Markthändler noch mal welchen bekam, hab ich gleich nochmal diese grüne Paste hergestellt.
Die Rübe und der Kohl sind echt zwei die sich mögen. Wirklich!
Und ein bisschen Fleisch durfte es nun doch noch sein. Ein paar Scheiben von der scharfen Wurst. SCHORITZO! (ist mir egal, wie man die richtig ausspricht!)
Chorizo einfach in Scheiben schneiden und in der Pfanne sanft ausbraten. Das ganze zusammen anrichten.
Und bei so einem einfachen Gericht, darf es dann mal ne Schüssel mit nem Blümchenmuster sein!
Und ich hab sogar noch ein Steckrübengericht in petto. Nur das Rezept ist noch nicht ganz ausgereift.
Es wird auch wie bei Mestolo gefüllte Pasta sein... Soviel kann ich schon mal verraten!
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