Samstag, 25. September 2010

...Hühner on tour und Futter danach

Nachdem ja nun der Herr Kampi das Wochenende in Weingefilden weilt, hatte ich auch Lust drauf.
Nach Federweißer und Flammkuchen und toller Stimmung. Also hab ich die anderen zwei Mädels angerufen, die auch ohne Männer zu Hause waren und nen Ausflug zu einem Weinfest angezettelt.
So haben wir am Freitag abend nen Hühnerausflug nach Altkötzschenbroda gemacht. Es war eine laue Spätsommernacht und es war auch ordentlich was los. Man konnte kaum treten. Das ist ja nicht ganz so mein Fall, da ich leicht klaustrophobisch veranlagt bin. Ich bin auch nicht die Größte (körperlich) und so fällt es mir schwer, mich zwischen den unzähligen Leuten zu orientieren. Aber mit meinen zwei Mädels war es doch ein sehr lustiger Abend. Wir haben guten Federweißen, Wein und Sekt getrunken. Und Flammkuchen gegessen.
Und da hatte ich doch gleich Lust, selber welchen zu backen.

Der Herr junior mag den nämlich auch sehr gerne.

Also einen Hefeteig gerührt, gehen lassen und portionsweise hauchdünn ausgerollt.
Zu gleichen Teilen Ziegenfrischkäse und Creme fraiche mit etwas Milch glatt gerührt und nach Gusto belegt.


Für den Herrn Sohn musste drauf: Schinken und Lauchzwiebel.
Und ich hab mir meinen belegt mit hauchdünn gehobelter Birne und Hokkaido, Blauschimmelkäse und Walnüssen.
Über das ganze noch frisch gemahlenen Pfeffer und etwas salz gestreut und mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufelt und bei voller Hitze in den Ofen auf den Pizzastein gegeben und fertig gebacken.


Leider hatte ich vergessen, mir gestern eine Flasche vom Federweißen mitzunehmen. So hab ich eben ein Glas Müller-Thurgau aus Baden dazugetrunken. War nicht ganz dasselbe, aber es passte schon.
Dafür hat mich die Kürbis-Birnen-Variante absolut überzeugt. Morgen abend werde ich noch einmal den Ofen anschmeißen und auch den Herrn Kampi damit verköstigen. Vielleicht bringt er ja eine Flasche Federweißen mit.

Der Herbst kann so schön sein!

Kommentare:

My Kitchen in the Rockies hat gesagt…

Hoert sich prima an. Leider bekomme ich hier in Colorado nirgendwo Federweissen.

bioblog-weissig hat gesagt…

Liebe Frau Kampi, die Flammkuchen sehen so lecker aus und haben mich überzeugt.....Anfang der Woche werde ich die Zutaten einkaufen und dann geht es los. Herzliche Grüße in Richtung Dresden aus der Sächsischen Schweiz.

Jutta Lorbeerkrone hat gesagt…

Und du hast den Herbst ja auch schoen auf den Flammkuchen gepackt!

nata hat gesagt…

Birne und Kürbis muss ich auch mal auf dem Flammkuchen probieren, das klingt gut.

Federweißer ist zwar sehr süffig, aber ein schönes Glas Wein ist ja auch nicht zu verachten, oder?